Alverans Pforten

Andergast, ein Problem, das sich selber lösst?

Feuer und Flamme

Ich bin verzweifelt…
Nichts, aber auch gar nichts was ich versuche funktioniert.
Zunächst hatte ich mir ganz schlau ausgedacht, bei den uns nicht feindlich gesinnten Zunfthäusern Hilfe für Marisella zu organisieren.
Dazu ließen wir den Torwaler beim vermeintlichen Regentensohn zurück, Garwin und ich gingen ins Lederviertel, Fala und Volkenkratz ins Tuchviertel.
Leider konnten wir zunächst niemanden antreffen, da sie Zunftmeister wohl schon beim Schloss waren, wo Marisella unerwartet schnell auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
Volkenkratz und Falla waren noch da, konnten es aber nicht verhindern. Sie berichteten, das angeblich die Leiches des Regentensohnes mit verbrannt wurde. Außerdem brannten die Flammen des Scheiterhaufens bläulich,
und konnten auch durch Regen nicht gelöscht werden. Ein Plötzlich aufziehendes Gewitter kann man wohl als Zeichen der Götter bezüglich Marisella deuten, leider hatten die roten Salamander wohl vorgesorgt, und den Scheiterhaufen unlöschbar mit Hyliafeuer präpariert.
Dann wurde es ganz Seltsam. Als Volkenkratz den Grabsegen über die Überreste von Marisella und der angeblichen Regentenleiche spracht, sprang etwas aus dem Feuer und hinterließ ein seltsames Zeichen. Bei allen Göttern und Dämonen, was geht hier vor?
Ich versuchte in der zwischenzeit einen Rotroben-Dieb im Gildenhaus der Lederzunft zu überführen. Leider war mir das Glück nicht hold, so dass ich nur viel Zeit verschwendete.
Als ich es endlich aufgab, fand ich draußen auf der Strasse auch noch eine lebende Leiche, die ich mangels geeigneter Waffen nicht mal angreifen konnte und so ziemlich planlos die Flucht ergreifen musste.
Auf meinem Weg zurück traf ich Vlad, einen Rotrobenträger. Er kannte meinen Namen, und ich habe das gefühl, er hat mich nach unseren Gespräch weiter verfolgt. Aber er hatte eine Ausrede, also gingen wir zusammen zum Zunfthaus Leder zurück. Dort trafen wir wieder mit Garwin, Fala und Volkenkratz zusammen, die sich um Slanka, die Zunftmeistern der Lederzunft kümmerten, die einer heimtükischen Dolchattake zum Opfer gefallen war.
Meine Wut auf die nicht greifbaren Feinde entlud sich in einer (wenig erfolgreichen) Dolchattake auf Vlad. Gemeinsam überwältigten wir Ihn, und versuchten ihn im Gildenhaus zu befragen.
Das war aber wenig erfolgreich. Immerhin fanden wir bei Ihm eine Dolchscheide, die zu dem Dolch von dem Attentat auf Slanka paste, und einen Beutel mit dem Säurepulver aus dem Badzuber-Mord.
Nebenbei verschwand auch noch der Körper den enthaupteten Lebenden Leiche (die wohl Garwin erledigt hatte), aber den Kopf übergaben wir den Flammen.
Dann mussten wir aber zügig die Flucht antretten, da ein Ork mit einer Axt die Tür einschlug, und uns das (hier wohl übliche ) Hyliafeuer entgegengeschleudert wurde.
Somit ist auch das Zunfthaus Leder ein Raub der Flammen geworden.
Sind die den alle Wahnsinnig hier, und wollen die ganze Stadt abfackeln?
Wir zogen uns zum Zunfthaus der Tuchmachergilde zurück, wo der Zunftmeister Aleks Heleief unseren Ausführungen zunächst wenig Glauben schenkte.
Ich muss ja auch zugeben, es klingt wie die Erfindung eine kranken Hirns, was hier in dieser Stadt passiert.
Aber auch als wir ihn scheinbar ein wenig überzeugen könnten, lamentierte er nur, das die Tuchgilde sehr arm und mit wenige Einfluss wäre.
Verdammt, es scheint, wir finden keine Freunde mit Einfluss.
Er forderte uns auf, in Anbetracht der Sachlage Wache zu halten, und begab sich zu Bett.
Garwin übernahm die erste Wache, aber ehe wir anständig auschlafen konnten, wurde er schon von Konhula (einer Tuchmacherin) geweckt (ähm…), und sollte uns warnen.
Als wir alle wach waren, war Konhula aber schon wieder verschwunden, und wir waren etwas ratlos.
Ich machte ich mich auf den Weg, nach dem Thorwaler und dem Regentensohn zu schauen.
Ich fand nur einen toten Ork, ansonsten war niemand in der Hütte.
Ich erkundete nochmal den Geheimgang (dunkel, verdammt, ich bin schlecht ausgerüstet…), fand aber auch auf der anderen Seite in dem Haus niemanden.
Die anderen weckten schließlich Aleks Heleief und Slanka, und es wurde seltsam. Beide waren sehr einsilbig, und Aleks wurde zur Burg gerufen.
Mit Slanka war nichts an zu fangen, und Volkenkratz entdeckte eine kleine Blutspur aus einem ihrer Ohren, die aber schon getrocknet war, und wir konnten in dieser Hinsicht nichts weiter herrausfinden.
Auch Volkenkratz, Fala und Garwin untersuchten die Hütte mit dem Regenten etwas später noch, und fanden Spuren von einer auf der Rückseite eingedrungen lebenden Leiche, die wohl auch den Ork getötet hat.
Irgendwann wieder vereint, beschlossen wir, Konhula zu suchen.
Wir fanden auch ihr Haus, aber die Rotrobenträger waren mal wieder schneller, und einer von Ihnen flüchtete, nachdem er mir eine verpasst hatte.
Den mutigen gehört die Welt… jaja, eher die Kopfschmerzen…
Konhulas Haus war durchsucht worden, und wir fanden keine Hinweise auf ihren neuen Aufenthaltsort.
Im abgebrannten Perainetempel fanden wir dieselben Symbole, die das Wesen aus dem Feuer hinterlassen hatte.
Volkenkratz war bestürzt ob dieser Entweihung.
Zurück bei der Tuchmacherzunft mussten wir feststellen, das Slanka zur lebenden Leiche geworden war.
Damit konfrontierten wir den Geweihten des Praijostempels, der daraufhin Slanka inclusive des Gildenhauses niederbrannte.
Ich bin Schockiert… so viel Glaube, und so wenig nachdenken. Fanatiker….
Es ist ganz schlimm… wir hinterlassen eine Spur abgebrannter Häuser,
Tristania ist hinter den Mauern der Magierzunft unerreichbar, der Thorwaler und der Regentensohn verschwunden.
Es steht schlimm. Ich muss hier weg.
Vielleicht kann ich die anderen Überreden, sich mit mir zusammen in die Wälder zurück zu ziehen, diese Pflaster hier wird mir zu heiß.
Allerdings würde ich doch ganz gerne den Regentensohn mit dabei haben, er scheint mir unsere letzte Chance zu sein, hier noch etwas zu bewegen.
Wobei, wenn die hier so weiter machen, muss man auch in dem Aschehaufen, der früher mal Andergast hieß auch nichts mehr Bewegen

Firun steh mir bei,
Yardonn, ungefähr der 24. im Monat Hesinde

Comments

Yardonn

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