Alverans Pforten

Planlos in und um Andergast

Wie es unten drunter und drüber ging...

Nachdem Gundel von Straub erledigt war, und auch “sein” Dämon in die Niederhölle zurückgetrieben wurde, lagerten wir einigen Stunden von Andergast entfernt.
Es war eine unruhige Nacht. Nachdem ein Waldschrat uns alle erledigt hatte, wachte ich unverletzt auf. Nur ein böser Traum. Nur das wir alle (außer der Bannstrahlerin) den selben Traum “gelebt” hatten. Sehr seltsam. Kein normaler Traum. Als uns dann tatsächlich ein Waldschrat näherte, nahmen wir die Beine in die Hand und flüchteten in aller Frühe des 24. erfolgreich Richtung Andergast. Ich übergab den schwarzen, immer noch warmen Dolch Gundels der Bannstrahlerin und wir erreichten Andergast, dass gerade von ungewöhnlich vielen Schraten angegriffen wurde. Auf der Suche nach Hyliafeuer fanden wir neben diversen Kleinigkeiten auch einen gefährlich verwandelten Alchimisten, ein böses Wesen mit Klauen. Dieses entkam aber mit einem getöteten anderen Alchimisten, nachdem es Beowulf fast getötet hatte. Schließlich entdeckten wir ein Labor, in dem offensichtlich auch kleinere Mengen Hyliafeuer hergestellt worden waren. Aber nirgendwo eine Spur von den gewaltigen Mengen, mit dennen man Andergast vorher verteidigt hatte. Außerdem entdeckten wir am Ende eines Ganges der bis außerhalt der Stadtmauern führte eine eiserne Kammer. Deren Wände waren heiß, in der Mitte schwebte ein Schatten und eine extrem kalte bläuliche Flamme (Erinnerungen an das Feuer das Mariselle verschlungen hatte kammen hoch!) über einen geschwungenen Holzstab. Unter dem Stab stand ein Krug, in dem eine schwarze Flüssigkeit aufgefangen wurde. Die Kammer, bzw. der Gang dorhin war von oben wütenden Angriffen der Waldschrate ausgesetzt. Es gelang mir den Holzstab aus der Anordnung zu schießen. In einer todemutigen Aktion bemächtigte sich Volkenkratz des Stabes und schlug nach der Flamme, die daraufhin in den Stab gesogen wurde. Ich schnappte mir den Krug mit der schwarzen Flüssigkeit. Die Angriffe der Schrate wurden immer heftiger. Wir alle flüchteten zurück Richtung Stadt, doch es war offensichtlich, das die Schrate uns folgten. So ließen wir den Stab (der wohl in irgendeiner Form mit Peraine verbunden war) zurück. Hinter uns stürzte der Tunnel ein, aber die Schrat folgten uns nicht mehr.
Oben fanden wir Tod und Verwüstung, aber die Schrate griffen nicht mehr an. Viele Städter, unter ihnen Wentzelslaus waren gefallen, und die Bannstrahlerin sah doch etwas mitgenommen aus. Zusammen mit Volkenkratz wirkte die Bannstrahlerin etwas auf den Krug, die Masse brodelte darauf hin und wurde von der Bannstrahlerin versiegelt. Wir verweilten noch etwas in der Stadt, die meisten regenerierten ihre geschundenen Körper, während ich mich auf das Bogentunier vorbereitete.
Außerdem ergänzten wir aus der Stadtkasse unsere Ausrüstung und Vorräte in vorbereitung auf die Reise Richtung Orkenland.
Ich gewann das Bogentunier am 30. des Monats Hesinde, war mir neben einem Langbogen auch die Verpflichtung einbrachte, nach Ende der Expidition Richtung Orkland in der Andergaster Armee zu dienen. Aber das ist ein Problem für später! Erst mal muss ich den Langbogen in den Griff bekommen, der doch sehr viel Kraft benötigt.In Kürze werden wir wohl gegen das Orkland ziehen. Zu Fuss, den Reittiere sind extrem rar in Andergast. Karten für den Reiseweg waren auch nicht zu bekommen.So werden wir wohl auch “planlos” gen das Orkenland ziehen. Ich fiebere den Aufbruch entgegen.
Endlich, der Morgen des 1. Firun (welch ein gutes Omen) bricht an, und wir ziehen los.

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Yardonn

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