Alverans Pforten

Wildniss und Wünsch dir Was

So es ging also wieder in die Wildniss...

Puh ist das anstrengend so auf Wegen zu reisen. Überall könnte ein Hinterhalt liegen…
Aber wenn man vorran kommen will, kann man nicht mehr bei jeder Wegbiegung oder jeder Reisegruppe auf dem Weg in Panik verfallen. Nach Fehlalarmen und resultierender beinahe – Kampfhandlung mit einer eigentlich friedlichen Reisegruppe musste ich meine Parnoia dann mal ignorieren und wir reisten einfach als “Wandelnde Zielscheiben” auf dem Weg. Dank eines kurz bein und Atmigen Zwerges erreichten wir ein Gasthaus erst bei Einbruch der Dunkelheit. Interessante Gestalten dadrin. Ein viel zu “schicker” Ork mit komischen Reisegewohnheiten, ein falschspielender Mensch, eine minimal nervige Echse die angeblich eine Tsa-Geweihte ist, und Reisende für Andergast und Nostria (Spione??) fielen besonders auf.
Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich ging schlafen…
Morgens ging es nach einem Frühstück dann weiter.
An einer Wegkreuzung entschieden wir und gegen einen von eine geheimen Norbaden-Zeichen als gefährlich gekennzeichnten großen Weg und nahmen einen Trampelpfad firunwärts.
Ein relativ frischer zerrissener Bär und viele ältere Reste von Mahlzeiten zeigten mir direkt das ein Oger in der nähe war. Und der Oger lief vor und auf dem Trampelpfad (den Spuren nach zu Urteilen…). Außerdem fanden wir noch kleinere Spuren auf dem Pfad. In der Nach “fanden” wir dann einen große Anzahl Goblins, die schon den Oger erlegt hatten, und sich nun für uns interessierten. Es wurde eine Anstengende Nacht, in der wir den Oger für die Goblins in der Pfanne brieten, bis sie schließlich die Pfanne als Zoll akzeptierten…. Ähm… ja… belassen wir es dabei.
Ein wenig übernächtigt zogen wir weiter und fanden zur Mittagszeit einen guten Platz zum rasten.
Wir teilten uns auf, Garwin ging fallenstellen, der Zwerg Kräutersuchen und Fala jagen. Beowulf und ich bewachten das Lager. Irgendwann hörten wir Fala`s Hilfeschreie und halfen ihr gegen ein ausgewachsenes Wildschwein, das uns aber leider entkam. Fala war nur leicht verletzt. Im Lager zurück stellten wir fest, das der Zwerg noch immer fehlt.
So ging ich den Zwerg suchen.Und nun wurde es komisch. Seine Spuren zeugten von wildem Umhergetapse, als ob er völlig orientierunglos gewesen sei. So kannte ich den Zwerg garnicht. Und als ich ihn rief, konnte ich ihn ganz in der Nähe hören, aber nicht sehen! Ein tasten mit einer kleinen Reichweitenverlängerung brachte dem Zwerg eine Beule ein und wir konnten uns sehen. Außerdem hörte ich ein Lachen eines weiblichen Wesens, das der Zwerg wohl nicht vernahm. Verdammt, ich wittere magie ähnliches Zeug. Da es mittlerweile schon Dunkel wurde, und ich den Rückweg erstmal nicht finden konnte (meine Fackel lag im Lager….), und es auch noch anfing zu Regnen improvisierte ich einen Unterstand und wir übernachteten im Wald.
Am Morgen fanden wir leicht ins Lager zurück.
Ich wurde stuzig, als ich nach 2 ausgefallenen Mahlzeiten noch keinen Hunger verspürte. Als ich mir vorsichtig in den Arm schnitt, konnte ich kein Blut sehen. Und Fala`s leichte Verletzung war auch nicht zu sehen oder spüren.
Von Garwin erfuhren wir, das uns zwischenzeitlich “Sumo`s Diener” gewarnt hatte, das dies sein Wald sein, und das der Wald entscheiden würde, ob er uns passieren lassen würde.
Garwin erzählte außerdem, dass er einem Kaninchen den Kopf abgerissen hatte, dass sich darauf hin in ein winziges weibliche Wesen mit Flügeln verwandelte (eine Fee?). Ich hatte sofort ein ungutes Gefühl dabei und sorgte fur eine anständige Bestattung. Und tatsächlich kam sogar Golgari persönlich, um das tote Wesen ab zu hohlen.
Dann reisten wir weiter, um diese unnatürliche Zustandsebene zu verlassen. Nur hatten wir keine Ahnung wie.
Garwin sprach füxisch mit einem Fuchs, der Ihm absurderweise tatsächlich in dieser Sprache antwortete, aber nicht Garethi sprach. Die Antworten ergaben für mich keinen richtigen Sinn, aber es ging um einen König, der einen Krone trägt, und Geschenke an den König die Wünsche wären.
So fingen wir an, und Dinge zu wünschen. Bis auf Fala`s Wunsch nach einer Bratpfanne ging nichts in Erfüllung. Ich suchte und fand Seltsame Bäume, wir fanden eine unendlich weite Ebene, in der en abgerissener Grasshalm sofort vetrocknete und die anderen mich als Mörder beschimpften. Wir gingen immer weiter, Beowulf verwandelt sich stück für Stück in etwas Katzenähnliches, ich bekamm Blätter auf dem Kopf und wurde blau, schließlich verschwand meine Narbe. Je weiter wir gingen, desto kleiner wurden wir im Vergleich zu den Grashalmen. Fala konnte schließlich ihre Beine nicht mehr auf dem Weg bewegen, die Zeit verging schnell, und Wasser tropfte manchmal wagerecht aus einem Loch in meiner improvisierten Wasseruhr. Verzweiflung machte sich breit. So sollte es nicht Enden! Verzweifelt wünschte ich mich zum vermeintlichen Anfang dieser Geschichte und fand mich augenblich am ersten Lagerplatz wieder, aber offensichtlich immer noch in dieser komischen Ebene. So kehrte ich rein per Willenskraft zu den Gefährten zurück. Fala versuchte erfolgreich zu schweben… Wir waren im Wünsch dir was – Land. Nach einigen Fehlschlägen wünschten wir uns zum König… und landeten auf einer riesigen (oder waren wir nur Klein…) Seerose in einem leicht Salzigen “unendlichen” Gewässer.. Schließlich stellte ich bei einem schmerzhaften Versuch fest, das unter der “Seerose” ein riesiger Fisch schwamm und die Seerose offensichtlich mit hohem Tempo mit sich zog.
Ich glaube, wir haben den König gefunden.
Und langsam dämmert mir, das das “wünsch dir was – Land” vielleicht ungeahnte Möglichkeiten bietet… woimmer wir auch tatsächlich sein mögen.

Comments

“Wandelnde Zielscheiben” finde ich sehr geil!

Wildniss und Wünsch dir Was
Yardonn

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