Alverans Pforten

Wildniss und Wünsch dir Was
So es ging also wieder in die Wildniss...

Puh ist das anstrengend so auf Wegen zu reisen. Überall könnte ein Hinterhalt liegen…
Aber wenn man vorran kommen will, kann man nicht mehr bei jeder Wegbiegung oder jeder Reisegruppe auf dem Weg in Panik verfallen. Nach Fehlalarmen und resultierender beinahe – Kampfhandlung mit einer eigentlich friedlichen Reisegruppe musste ich meine Parnoia dann mal ignorieren und wir reisten einfach als “Wandelnde Zielscheiben” auf dem Weg. Dank eines kurz bein und Atmigen Zwerges erreichten wir ein Gasthaus erst bei Einbruch der Dunkelheit. Interessante Gestalten dadrin. Ein viel zu “schicker” Ork mit komischen Reisegewohnheiten, ein falschspielender Mensch, eine minimal nervige Echse die angeblich eine Tsa-Geweihte ist, und Reisende für Andergast und Nostria (Spione??) fielen besonders auf.
Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich ging schlafen…
Morgens ging es nach einem Frühstück dann weiter.
An einer Wegkreuzung entschieden wir und gegen einen von eine geheimen Norbaden-Zeichen als gefährlich gekennzeichnten großen Weg und nahmen einen Trampelpfad firunwärts.
Ein relativ frischer zerrissener Bär und viele ältere Reste von Mahlzeiten zeigten mir direkt das ein Oger in der nähe war. Und der Oger lief vor und auf dem Trampelpfad (den Spuren nach zu Urteilen…). Außerdem fanden wir noch kleinere Spuren auf dem Pfad. In der Nach “fanden” wir dann einen große Anzahl Goblins, die schon den Oger erlegt hatten, und sich nun für uns interessierten. Es wurde eine Anstengende Nacht, in der wir den Oger für die Goblins in der Pfanne brieten, bis sie schließlich die Pfanne als Zoll akzeptierten…. Ähm… ja… belassen wir es dabei.
Ein wenig übernächtigt zogen wir weiter und fanden zur Mittagszeit einen guten Platz zum rasten.
Wir teilten uns auf, Garwin ging fallenstellen, der Zwerg Kräutersuchen und Fala jagen. Beowulf und ich bewachten das Lager. Irgendwann hörten wir Fala`s Hilfeschreie und halfen ihr gegen ein ausgewachsenes Wildschwein, das uns aber leider entkam. Fala war nur leicht verletzt. Im Lager zurück stellten wir fest, das der Zwerg noch immer fehlt.
So ging ich den Zwerg suchen.Und nun wurde es komisch. Seine Spuren zeugten von wildem Umhergetapse, als ob er völlig orientierunglos gewesen sei. So kannte ich den Zwerg garnicht. Und als ich ihn rief, konnte ich ihn ganz in der Nähe hören, aber nicht sehen! Ein tasten mit einer kleinen Reichweitenverlängerung brachte dem Zwerg eine Beule ein und wir konnten uns sehen. Außerdem hörte ich ein Lachen eines weiblichen Wesens, das der Zwerg wohl nicht vernahm. Verdammt, ich wittere magie ähnliches Zeug. Da es mittlerweile schon Dunkel wurde, und ich den Rückweg erstmal nicht finden konnte (meine Fackel lag im Lager….), und es auch noch anfing zu Regnen improvisierte ich einen Unterstand und wir übernachteten im Wald.
Am Morgen fanden wir leicht ins Lager zurück.
Ich wurde stuzig, als ich nach 2 ausgefallenen Mahlzeiten noch keinen Hunger verspürte. Als ich mir vorsichtig in den Arm schnitt, konnte ich kein Blut sehen. Und Fala`s leichte Verletzung war auch nicht zu sehen oder spüren.
Von Garwin erfuhren wir, das uns zwischenzeitlich “Sumo`s Diener” gewarnt hatte, das dies sein Wald sein, und das der Wald entscheiden würde, ob er uns passieren lassen würde.
Garwin erzählte außerdem, dass er einem Kaninchen den Kopf abgerissen hatte, dass sich darauf hin in ein winziges weibliche Wesen mit Flügeln verwandelte (eine Fee?). Ich hatte sofort ein ungutes Gefühl dabei und sorgte fur eine anständige Bestattung. Und tatsächlich kam sogar Golgari persönlich, um das tote Wesen ab zu hohlen.
Dann reisten wir weiter, um diese unnatürliche Zustandsebene zu verlassen. Nur hatten wir keine Ahnung wie.
Garwin sprach füxisch mit einem Fuchs, der Ihm absurderweise tatsächlich in dieser Sprache antwortete, aber nicht Garethi sprach. Die Antworten ergaben für mich keinen richtigen Sinn, aber es ging um einen König, der einen Krone trägt, und Geschenke an den König die Wünsche wären.
So fingen wir an, und Dinge zu wünschen. Bis auf Fala`s Wunsch nach einer Bratpfanne ging nichts in Erfüllung. Ich suchte und fand Seltsame Bäume, wir fanden eine unendlich weite Ebene, in der en abgerissener Grasshalm sofort vetrocknete und die anderen mich als Mörder beschimpften. Wir gingen immer weiter, Beowulf verwandelt sich stück für Stück in etwas Katzenähnliches, ich bekamm Blätter auf dem Kopf und wurde blau, schließlich verschwand meine Narbe. Je weiter wir gingen, desto kleiner wurden wir im Vergleich zu den Grashalmen. Fala konnte schließlich ihre Beine nicht mehr auf dem Weg bewegen, die Zeit verging schnell, und Wasser tropfte manchmal wagerecht aus einem Loch in meiner improvisierten Wasseruhr. Verzweiflung machte sich breit. So sollte es nicht Enden! Verzweifelt wünschte ich mich zum vermeintlichen Anfang dieser Geschichte und fand mich augenblich am ersten Lagerplatz wieder, aber offensichtlich immer noch in dieser komischen Ebene. So kehrte ich rein per Willenskraft zu den Gefährten zurück. Fala versuchte erfolgreich zu schweben… Wir waren im Wünsch dir was – Land. Nach einigen Fehlschlägen wünschten wir uns zum König… und landeten auf einer riesigen (oder waren wir nur Klein…) Seerose in einem leicht Salzigen “unendlichen” Gewässer.. Schließlich stellte ich bei einem schmerzhaften Versuch fest, das unter der “Seerose” ein riesiger Fisch schwamm und die Seerose offensichtlich mit hohem Tempo mit sich zog.
Ich glaube, wir haben den König gefunden.
Und langsam dämmert mir, das das “wünsch dir was – Land” vielleicht ungeahnte Möglichkeiten bietet… woimmer wir auch tatsächlich sein mögen.

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firunwärts
die Globule der Feen

Durch ein Frevel an den Geschöpfen der Tsa gelangten die Helden unfreiwillig in deren Welt um Buße zu tun ….

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Reisevorbereitungen, Ausrüstung
In die Wildniss

Liebe Mitreisenden,
Jardonn wird euch bei der Reise in die Orklande begleiten.
Es geht nun in die Wildnis. Es muss euch klar sein, dass es nun nicht wie in der Stadt (Jardonn spuckt auf den Boden) läuft. Wir werden nun nicht täglich einen Markt haben, wo wir Dinge kaufen können. Wir werden die wichtigen Dinge dabei haben müssen, und wir werden unser Essen aus der Natur beschaffen müssen. Ohne Packtier werden wir kaum mehr Essen als für wenige Tage mitführen können.
Belastet euch nicht mit allzuviel Tand, wir müssen alles selber schleppen müssen. Und Beweglichkeit kann überlebenswichtig sein. Es gibt viele Dinge da draußen, dennen wir aus dem Weg gehen müssen, bzw. Bei dennen es sich nicht lohnt, unsere Kräfte und Recourcen in Sinnlosen Kämpfen zu verschwenden.
Die Natur bietet eigentlich alles, was wir brauchen, aber wenn wir reisen werden wir nicht jeden Abend die Zeit haben, alles aus der Natur zu beschaffen.
Stell euch auch auf schlechtes Wetter ein. Es ist Winter. Kälte wir immer ein Problem sein, evtl. Zusätzlich Regen oder Schnee.
Warme Kleidung ist Überlebenswichtig, trocken zu bleiben aber auch, bei tag und bei Nacht!
Besonders beim Nachtlager wird das wichtig sein, damit wir möglichst immer gut erhohlt in den neuen Tag starten können.
Jardonn belastet sich mit warmer Kleidung gegen die Kälte und einem Kaputzenumhang aus Wachstuch gegen Nässe. Für die Nacht habe ich einen Schlafsack.
Leider sind Zeltplanen oder gar ein Zelt viel zu schwer, um es ohne ein Packtier mit zu schleppen. Denkt bitte daran, was wir machen sollen, sollten wir mal bei Regen lagern müssen. Ich werde in dem Fall meine Kaputzenumhang als Zelt improvisieren. Jeder sollte etwas entprechendes dabei haben. Stangen lassen sich in der Natur fast überall finden, aber denkt an entsprechende Werkzeuge, zumindest ein Messer, aber wir sollten auch mehr als eine Axt dabei haben. Meine Streitaxt ist zwar nicht das perfekte Werkzeug, aber es sollte gehen. Es wäre aber gut, wenn noch mindestens einer eine halbwegs taugliche Axt dabei hätte. Ich habe auch einen Schleifstein, so was wir die Schneiden nachschärfen können. Nähzeug ist auch sehr nützlich, um Dinge zu improvisieren.
Zur Nahrungbeschaffung können wir Jagen (Pirsch oder Ansitzjagt), Fallenstellen oder Angeln. Auch bietet die Natur ein reichhaltiges Angebot an Pflanzen, sei es nun für die Gesundheit oder als Nahrung. Überlegt euch, welche Fähigkeiten Ihr in dieser Hinsicht habt, und nehmt das notwendige mit. Ich werde sicherlich einiges an Nahrung beschaffen können, aber es ist durchaus Sinnvoll, das jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten mithilft. Ich habe natürlich meinen Kurzbogen für die Jagt, zusätzlich aber auch Angelzeug und Kleinigkeiten zum Fallenstellen (Lederschnüre).
Bitte denkt daran, nur das aus der Natur zu nehmen, was ihr braucht. So müssen Fallen auch wieder abgebaut werden, wenn wir weiterziehen, es wäre nicht im Sinne von Sumo Tiere Sinnlos verenden zu lassen.
Dann muss das Essen auch zubereitet werden. Kochsachen sind aber schwer und sperrige. Als Reisegruppe wären 1-2 Kochtöpf und evtl. Eine Pfanne sicherlich ausreichend. Ich schleppe maximal einen Topf mit mit mir rum. Dazu eine Schale zum Essen und ein Essbesteck.
Manchmal werden wir auch bei Nacht noch aktiv sein müssen. Eine Lampe wäre sicher schön, ist aber sperrig uns schwer. Ich habe eine Öl-Fackel ( und etwas Öl) und ein paar Kerzen dabei. Das ist schon recht viel, evtl. Muss sich nicht jeder mit so viel Zeug abschleppen. Aber jeder sollte in der Lage sein, Feuer zu machen, bitte denkt an Feuerstein und Stahl und Zunder. Dazu werden wir auch immer ein bisschen trockenes Anmachholz mitnehmen müssen, bei Regen ist es sonst sehr schwer, ein Feuer in Ganz zu bringen, ohne eine meilenweit zu sehende Rauchfahne zu erzeugen.
Denkt bitte auch an die Gesundheit, wer damit umgehen kann, sollte Kräuter und/oder Verbände mithaben. Auch etwas zum Reinigen von Wunden ist immer gut, eine entzündete Wunde ist eine schlimme Sache und kann zu üblen Krankheiten führen.
Bitte denkt auch an entsprechende Taschen, Rucksäcke und Möglichkeiten, die Waffen bequem zu tragen, wir werden sehr viel laufen. Ich trage die wichtigen Dinge (Nähzeug, Feuerstein und Zunder, Verbände) immer bei mir in Gürteltaschen, während ich die “unwichtigeren” Sachen im Rucksack trage.
Vergesst auch nicht Wasserbehälter. Ich habe sowohl einen Wasserschlauch (meist über der Schulter), als auch eine Feldflasche immer am Gürtel. Wasser ist überlebenswichtig! Besonders wenn es sehr kalt wird, ist ein kleiner Wasservorrat dicht am Körper unerläßlich, Eis kann man nicht trinken!
Wir müssen uns noch absprechen, wer welche Dinge mitnimmt, die nicht jeder haben muss, und evtl. Noch ein paar Dinge auf dem Markt besorgen!

Macht euch aber auch nicht zu viele Sorgen, Sumo gibt dennen, die den entsprechenden Respekt zeigen alles was sie brauchen. Ich kann alles was uns fehlt irgendwie improvisieren, solange wir uns im Wald befinden, das ist mein Revier. Allerdings kostet das Zeit, und evtl. Haben wir nicht immer die Zeit, bzw. Wollen sie sinnvoller nutzen.

Jardonn, in einer Ansprache an die Gruppe

Zusammenfassung Inventar:
Warme Kleidung, Kaputzenumhang aus Wachstuch
Feuerstein, Stahl, Zunderdose, Ölfackel, Öl, Kerzen
Kochtopf, Schale, Essbesteck
Wasserschlauch, Feldflasche
Messer, (Streit-) Axt, Nähzeug, Lederahle, Angelhaken und Schnur
Schnüre (Fallenstellen, Ausrüstungsbefestigung, diverses!)
Verbände, Heilkräuter.

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Jardonn und sein Langbogen.
Erinnerungen an den Elfenbogen

Ich fühle den Langbogen in meiner Hand. Eine Erinnerung steigt hoch. Jardonn mit seinem Elfenbogen. Ja, sein Elfenbogen, obwohl er kein Elf ist. In meiner Jugend war ich gut mit einem Elfenjungen befreundet. Tja, irgendwie muss ich schon damals ein Aussenseiter gewesen sein. Aber der Junge war echt nett. Er fertigte sogar für mich eine Bogen an. Meinen Elfenbogen. Klar, ich war ein Mensch, und irgendwie passte der Bogen nicht. Ich musste damit kämpfen, und hatte immer Probleme mit der Zielgenauigkeit. Aber obwohl er himmlisch leicht zu spannen war, flogen die Pfeile “unendlich” weit und mit so viel Kraft. Klar, so ein Kurzbogen war ähnlich zu schießen, und auch auf kurze Distanz viel Präziser. Aber die Pfeile fliegen von so einem Teil wie in Zeitlupe!
Mein Elfenbogen… Die Sache läßt mich nicht loss. Der Langbogen kann wohl ähnlich gut schießen, aber momentan noch nicht mit mir. Es scheint, als müsste ich einen Baumstamm bewegen, nicht einen Bogen. So schwer zu ziehen. Und habe ich es geschaft, habe ich grosse Probleme nicht zu sehr vor Anstrengung zu zittern. Verdammt, wie machen die Elfen das nur. Aber der Elfenbogen ist weg. Da kann ich nichts machen. Verdammte Orks, erst meine Eltern, dann auch noch der Bogen. Hass lodert in mir auf. Oh ja, wir ziehen in die Orkenlande. Ich besehne den Langbogen. Ich versuche den Bogen zu spannen. Mein Arm tut weh. Ich denke an meine Eltern. Wut verleiht mir neue Kraft. Neue Kraft durchströmt meine Muskeln, ich ziehe die Sehne bis an die Wange, dann lasse ich vorsichtig die Sehne wieder vorgleiten. Und wieder, und wieder. Ich stelle mir vor, wie nach jedem Spannen ein Pfeil die Sehne verläßt, und im Körper eines der Besatzers landet.
Schweiß bildet sich auf meiner Stirn.
Beim Zurücklassen gleitet mir fast die Sehne aus der überlasteten Hand. Ich muss vorsichtiger sein, ich darf den Bogen nicht verlieren… nicht noch einen!
Ich lege den Bogen vor mich und knie nieder.
Firun gib mir Kraft.
Firun leite meinen Weg, dieses Übel aus der Welt zu tilgen.
Firun gib mir Kraft.
Ich nehme den Bogen wieder auf.
Meine Muskeln protestieren, ich bekommen den Bogen gerade mal halb gespannt.
Ich denke an meine Eltern. Doch diesmal gibt es mir keine Kraft.
Eine Träne bildet sich unter dem Auge.
Ich lasse die Sehne zurückgleiten und entferne sie vom Bogen.
Ich sinke auf mein Nachtlager.
Firun gib mir Kraft.
Nocheinmal quälen mich die schrecklichen Bilder, dann sinke ich in den Schlaf, den Bogen fest umklammert.

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Planlos in und um Andergast
Wie es unten drunter und drüber ging...

Nachdem Gundel von Straub erledigt war, und auch “sein” Dämon in die Niederhölle zurückgetrieben wurde, lagerten wir einigen Stunden von Andergast entfernt.
Es war eine unruhige Nacht. Nachdem ein Waldschrat uns alle erledigt hatte, wachte ich unverletzt auf. Nur ein böser Traum. Nur das wir alle (außer der Bannstrahlerin) den selben Traum “gelebt” hatten. Sehr seltsam. Kein normaler Traum. Als uns dann tatsächlich ein Waldschrat näherte, nahmen wir die Beine in die Hand und flüchteten in aller Frühe des 24. erfolgreich Richtung Andergast. Ich übergab den schwarzen, immer noch warmen Dolch Gundels der Bannstrahlerin und wir erreichten Andergast, dass gerade von ungewöhnlich vielen Schraten angegriffen wurde. Auf der Suche nach Hyliafeuer fanden wir neben diversen Kleinigkeiten auch einen gefährlich verwandelten Alchimisten, ein böses Wesen mit Klauen. Dieses entkam aber mit einem getöteten anderen Alchimisten, nachdem es Beowulf fast getötet hatte. Schließlich entdeckten wir ein Labor, in dem offensichtlich auch kleinere Mengen Hyliafeuer hergestellt worden waren. Aber nirgendwo eine Spur von den gewaltigen Mengen, mit dennen man Andergast vorher verteidigt hatte. Außerdem entdeckten wir am Ende eines Ganges der bis außerhalt der Stadtmauern führte eine eiserne Kammer. Deren Wände waren heiß, in der Mitte schwebte ein Schatten und eine extrem kalte bläuliche Flamme (Erinnerungen an das Feuer das Mariselle verschlungen hatte kammen hoch!) über einen geschwungenen Holzstab. Unter dem Stab stand ein Krug, in dem eine schwarze Flüssigkeit aufgefangen wurde. Die Kammer, bzw. der Gang dorhin war von oben wütenden Angriffen der Waldschrate ausgesetzt. Es gelang mir den Holzstab aus der Anordnung zu schießen. In einer todemutigen Aktion bemächtigte sich Volkenkratz des Stabes und schlug nach der Flamme, die daraufhin in den Stab gesogen wurde. Ich schnappte mir den Krug mit der schwarzen Flüssigkeit. Die Angriffe der Schrate wurden immer heftiger. Wir alle flüchteten zurück Richtung Stadt, doch es war offensichtlich, das die Schrate uns folgten. So ließen wir den Stab (der wohl in irgendeiner Form mit Peraine verbunden war) zurück. Hinter uns stürzte der Tunnel ein, aber die Schrat folgten uns nicht mehr.
Oben fanden wir Tod und Verwüstung, aber die Schrate griffen nicht mehr an. Viele Städter, unter ihnen Wentzelslaus waren gefallen, und die Bannstrahlerin sah doch etwas mitgenommen aus. Zusammen mit Volkenkratz wirkte die Bannstrahlerin etwas auf den Krug, die Masse brodelte darauf hin und wurde von der Bannstrahlerin versiegelt. Wir verweilten noch etwas in der Stadt, die meisten regenerierten ihre geschundenen Körper, während ich mich auf das Bogentunier vorbereitete.
Außerdem ergänzten wir aus der Stadtkasse unsere Ausrüstung und Vorräte in vorbereitung auf die Reise Richtung Orkenland.
Ich gewann das Bogentunier am 30. des Monats Hesinde, war mir neben einem Langbogen auch die Verpflichtung einbrachte, nach Ende der Expidition Richtung Orkland in der Andergaster Armee zu dienen. Aber das ist ein Problem für später! Erst mal muss ich den Langbogen in den Griff bekommen, der doch sehr viel Kraft benötigt.In Kürze werden wir wohl gegen das Orkland ziehen. Zu Fuss, den Reittiere sind extrem rar in Andergast. Karten für den Reiseweg waren auch nicht zu bekommen.So werden wir wohl auch “planlos” gen das Orkenland ziehen. Ich fiebere den Aufbruch entgegen.
Endlich, der Morgen des 1. Firun (welch ein gutes Omen) bricht an, und wir ziehen los.

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Alles nach Plan

Xernos Wernigtor grinst zufrieden und hebt langsam den Blick aus den Buch auf seinem Tisch.
Ja echte Helden habe ich da es war nur ein kleiner Rückschlag endlich Gundel loszuwerden und die anderen Schachfiguren zu opfern, soll der kleine Monarch noch eine Generation im Amt sein.
Der Käfigteil muß wieder beschafft werden von den Schraten das übernehmen die neuen Oger murmelt er halblaut vielleicht auch einige Abgänger der Akademie.
Er schaut gierig auf Tristania und du meine Beste wirst mir noch eine Weile gefügig sein
Entschuldigt Eure Eminenz Wernigtor der Adept blickt verstört auf die halbnackten Akadmieleiter und die Adepta Maga ich …oh
Narrr Xernos murmelt eine schnelle Beschwörung und wildem Zucken geht der Adept zu Boden seine Augen werden glasig, als sein Gest entweicht trifft sein leerer Blick den Tristanias nur das ihre Augen nicht glasig sind und tief in ihrem Inneren blankes Entsetzen wilder Raserei und tauber Wut weicht.

Wo waren wir seine Gedanken schweifen erneut ab, erst werden sie mir den Käfigteil samt Auge zurückbringen, den der Irre Gundel den Schamanen überlassen hat für diesen falschen Frieden, und dann wenn mein Meister zurück ist, mache ich mich auf die Suche nach ihrem Bruder, danach sind seine Gedanken wieder gänzlich fokusiert ……
hämisches Gelächter dringt aus den leeren Hallen des Kampfseminars als die Helden am 1. Firun in die Kälte des Norden aufbrechen … ohne Tristania

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An Volkenkratz, den geweihten der Peraine.
Oh wie berührt mich deine Verzweiflung.

So wie ich dich höre, kommen die Erinnerungen an Vergangene Tage wieder hoch.
Hass war mein unbändiger Antrieb, Verzeiflung ob meiner Hilflosigkeit mein täglicher Begleiter.
Und aus Hass erwuchs Stärke. So tötete ich, um meine Hilflosigkeit zu vertreiben. Doch noch so viele tote Orks konnte meinen Hass nicht lindern. Doch die Götter sind gnädig. Trotz all dem blinde Hass wurde mir ein Blick auf göttliches Wirken geschenkt. Langsam erkenne ich, dass der Weg der Götterdiener das Leben so viel mehr lebenswert macht, als der Hass.
Ich beneide dich, du hast schon so viel mehr von dem göttlichen Licht gesehen, und dein Pfad wandelt schon so viel mehr auf den Wegen der Götter.
Auch wenn es hoffentlich völlig unnötig ist, möchte ich dich warnen. Es gibt viele Wege Kraft zu erlangen, und Hass ist einer der schnellsten. Doch es ist ein Weg, der einen innerlich verbrennt.
Ich bin etwas müde. Der Hass auf Orks hat meine Weg viele Jahre gelenkt, doch in dieser Stadt fand ich Orks, deren Tod mich betrübte. Trotzdem fülle ich noch immer den Hass auf die Besatzer meiner Heimat.
Doch hier in Andergast habe ich noch viel hassenwerteres als die Orks kennengelernt.
Ich hin und her gerissen. Soll ich nun weiter die Besatzer meiner Heimat töten oder mich evtl. schlimmeren Übeln dieser Welt stellen.
Ich freue mich auch von dir zu hören, wie sehr dich Andergast bedrückt, ich dachte, bei mir läge das nur zum großen Teil daran, das ich Städt nicht mag.
Vielleicht ist Andergast doch eine besonders schlimme Stadt, und andernorts läßt es sich besser in Städten verweilen. Es gibt nur noch weniges Positives in dieser Stadt. Kunhula, Wendemar… Höchstens eine Grund, noch einmal kurz in diese Stadt zurück zu kehren, und dann weiter zu ziehen. Obwohl, Felin war auch gut zu mir, und er ist noch verschwunden. Und von Vater Perianus haben wir auch noch nichts aus einer Vertrauenswürdigen Quelle gehört.
Vielleicht muss ich doch noch versuchen, ein paar Seelen in diesem Morastloch Andergast zu retten.
Firun steh mir bei und gib mir Kraft für diesen dunklen Ort.
Ich werde jetzt erst mal beten gehen, und hoffen, das er mich erhört.

Ein sehr nachdenklicher Jardonn

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Ein schwaches Licht

Das Licht der Herrin Peraine scheint durch Tat und Glaube. Ich habe mich dem verschrieben seit ein Verbrechen meinen Ort und meine Herkunft auslöschte. Entwurzelt zog ich los, um das Licht dahinzubringen, wo es gegen die Dunkelheit gebraucht wurde. In vielen kleinen Dingen konnte ich durch meine Herrin als helfende Hand zur Seite stehen, Kranke heilen, Felder segnen, Geburten unter dem rechten Stern stattfinden lassen und den letzten Weg erleichtern.
Man sagt, dass auch das kleinste Licht die Dunkelheit erhellen kann, aber hier in Andergast scheint die Dunkelheit wie schwarzes Moorwasser zu sein, dass jeden noch so kleinen Lichtstrahl mit kalter Schwärze ertränkt.
Noch nie habe ich so etwas erleben müssen: Untote, Dämonen! Unaussprechliche Dinge, die mich selbst mit Peraines Hilfe verzweifeln lassen. Der Frevel in dieser Stadt steckt in jedem Stein eines jeden Hauses, er fließt als Schlamm durch die Straßen, er schaut aus allen Augen und klingt in vielen Worten.
Nach dem Niederbrennen und der Entweihung des Temples, nach Marisellas Opfer und den anderen Schandtaten, fühlte ich eine lodernde Wut in mir, hell wie Drachenfeuer, aber dies ist nicht das Licht, was wir hier brauchen. Nur eine tiefe Meditation konnte mich wieder einen klaren Gedanken fassen lassen. Aber meine Schwäche betrübt mich. Welche Macht brachte die Bannstrahlerin mit, wie stark muss ihr Glaube sein?
Und dagegen ich? Selbst einfache Liturgien misslingen. Wie soll ich in diesem Sturm der Dunkelheit ein starkes Licht für die Gefährten und die Stadt sein; jetzt wo sie dieses so dringend bräuchten.
Ich muss mehr an mir arbeiten und weniger zweifeln. Das Licht der Herrin Peraine darf nicht flackern in diesen Tagen und diesen Gefilden. Wenn keiner es zum Leuchten bringt, wird es an mir liegen. Ich bin ein Diener der Göttin Peraine.
Möge Ihr Licht diesem Ort Hoffnung und Heilung bringen!

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Der Bluttempel des Tairach

vor langer Zeit in entfernten Svelltal:

Tairach verlangt Blut Gundel
Der Praios-Priester erwiedert Raragnakgol, ihr hättet keinen ungünstigeren Moment auswählen können, wie stellt ihr euch das vor?
Der kleine Orkschamane runzelt die Stirn So wie es mit Blut bezollt wurde Gundel Straub. Die Oger hier werden die Priester als Opfer darbringen, seht zu daß eure Schäfchen gefügig sind, der Samen ist gut hier, viele haben das richtige Blut
Der Praios-Priester versucht es weiter wärend im Hintergrund ein Geweihter von einem Oger im Tempel in Stücke gerissen wird
aber ihr habt Zusagen gemacht, Hohenstein hat Versprechungen gemacht!
Der Mensch mit Glatze seufzt Wie lange müssen wir uns das hier noch anhören, überlaßt ihn mir Der Ork blickt ihn scharf an, packt ihn an der Gurgel und reißt ihm die Zunge heraus
STILL dann wendet er sich dem Priester des Praios zu
Alles wie es in den Sternen steht, die Zeichen sind gedeutet ihr Unwürdigen, habt ihr das Feuer für uns bereitet Gundel?
Gundel nickt langsam
Nun gut mit dem Drachenfeuer können wir die Zwerge die Binge tief in Sumu treiben lassen bis wir das Artefakt der Peraine erreichen! Und erst dann, wenn Blut fließt, werdet ihr die Maiden bekommen und Teile des Käfigs. Wenn euch das nicht paßt so teilt das Schicksal eurer Glaubensbrüder ehrenhaft!
Gundel blickt sich um und sieht mit an was die Orks mit den Ordensdienerinnen machen
das dachte ich mir nehmt diesen schwarzen Dolch, Hohenstein schenkt ihn euch … als Zeichen für den Anfang, ihr seid nun Los, der Sumus Leib mit Blut tränkt …..

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Der Hölle ein paar Schritte zu nah
Es geht heiß her

Ereignisse aus den Erzählungen meiner Mitreisenden zusammengefasst.
Puh, es ging mal wieder „heiß“ her, in und um Andergast.
Im Unterschlupf wo Beowulf auf den Königssohn Wendemar aufpasste, fand er Marisella’s Testament. Dann tauchte zuerst ein Ork auf (ein „guter“ Ork… ist das nicht sowas wie ein schwarzer Schimmel?) und warnte den Thorwaler, kurze Zeit später drangen schon 2 lebenden Leichen in den Raum, eine sogar ohne Kopf. Diese konnten erst mal zurückgeschlagen werden, dabei starb dann der Ork, dessen Leiche ich fand und um eine Axt erleichtern konnte…
Beowulf flüchtet mit Wendemar aus dem Unterschlupf Richtung Tuchviertel. Unterwegs beobachtete er vermeintlichen Praiosgeweihten Gunde von Straub mit 2 Rotroben bei der „Arbeit“ an einem Bürger. Dann traf er auf Kunhuta, die Ihm den Weg zu einem Verbündeten wies. Leider entpuppte der sich als der „bearbeitet“ Bürger aus den Gassen und griff Beowulf in Typisch lebende-Leiche manier an. Beowulf entledigte sich dieses Problems in einer Kiste. Irgendwann traf auch der Rest der Gruppe im Haus des ehemaligen Verbündeten auf. Nach einer erfolgreichen Durchsuchung des Hauses fand man im versteckten Weinkeller Papiere, Persönliches und Geld. Nach einer wenig erhohlsamen Nacht zog die Gruppe aus. Beowulf brachte den Königssohn in einen anderen Unterschlupt, einige gingen auf den Markt, während Volkenkratz sein Glück an der Burg versuchte. Dort traf er die Bannstrahlerin Varena Von Karden, die auch Einlass begehrte.
Nachdem ein Vertrauensverhältniss hergestellt war, begleitete diese den Geweihten zum Königssohn, von wo aus die Gruppe dann gemeinsam zum Schloß zog.
Mit Hilfe der Bannstrahlerin gelang es relativ leicht, zum König vor zu dringen, ihm seinen Sohn zu übergeben (was Ihn zwar freute, aber unserer Einschätzung nach viel zu wenig…). Es gelang, den Marshall von Gundel von Straubs Verfehlungen zu überzeugen, woraufhin dieser (anwesend…) floh. Zusammen mit 10 Gardisten nahmen wir nach weiteren Besprechungen die Verfolgung auf. Auf den Straßen von Andergast kam es zu einem Überfall von lebenden Leichen, dem einige Gardisten zum Opfer fielen, und weiter ließen wir zur Wache bei den lebenden Leichen zurück. Mit nur noch 5-6 Gardisten ging es weiter zum Praiostempel, wo wir den grausam gefolteren Obersten Alchimisten der Roten Salamander tot vorfanden. Von Straub wurde aufgespürt und verfolgt. Am Stadtrand „sprengte“ er sich durch die Mauer, und konnte von uns ein Stück weiter „gestellt“ werden. Leider verwandelte er sich in einen 3-gehörnten Feuerdämonen, der nur unter Einsatz aller Kräfte (und vor allem der Bannstrahlerin) „überredet“ werden konnte, in seine Domäne zurück zu kehren. Große Teile der Ausrüstung meiner Gefährten sind stark verbrannt, und um Ihre Gesundheit steht es wohl auch nicht zum besten. Allerdings haben fast alle Gardisten die Sache sogar überlebt, und nach einer kurzen Heilungspause müssen wir nun überlegen, wie es nun weiter gehen soll. Vielleicht bekommen wir mal mal die Zeit, einmal gut durch zu schlafen, und uns um die (noch nicht tot aufgefundenen) Vermissten zu kümmern. Zum einen natürlich Tristania, aber auch Vater Perianus, Meister Felin. Vielleicht gelingt es auch mal ein wenig länger mit Kunhuta zu reden. Außerdem sollten wir und noch einmal mit dem König unterhalten, zum einen um etwas mehr über seinen Gemütszustand zu erfahren, zum anderen natürlich, um eine Belohnung für die Rettung seines Sohnes zu erhalten.
Vielleicht habe ich sogar Zeit, am Bogentunier am Ende des Monats hier noch teil zu nehmen, bevor wir (zumindest die Meisten… Volkenkratz muss sicher den Tempel hier wieder aufbauen…) unter Tristanias Leitung weiter Richtung Orkland ziehe. Aber vorher ist noch sehr viel zu tun, unter anderem natürlich die notwendige Ausrüstung zu besorgen…
Jardonn, 23 im Monat Hesinde

P.S. Bericht evtl. noch mit kleineren oder größeren Fehler… zu viel Hörensagen, und zu viel ist geschehen… Korrekturen werden gerne angenommen.

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