Alverans Pforten

gen Efferd
Bericht Jardonn

Bei Firun, endlich scheint es aufwärts zu gehen.
Ich kann wieder auf den eigenen Beinen laufen. Allerdings habe ich die direkte Gefangenschaft nun wohl gegen eine starke Abhängigkeit, bzw. ein Schuldnerverhältniss getauscht.
Aber fangen wir beim Anfang an. vor vielen Wochen…
Die Aktion gegen den Posten der Orks war vielleicht doch ein bisschen sehr ambitioniert.
Nun ja, jedenfalls ging die Sache leicht daneben, und ich landete in einem Käfig.
Warum die Orks mich nicht direkt einen Kopf kürzer gemacht haben, ist mir wirklich nicht klar.
Sie machten sich wirklich viel Mühe mit mir, wären unserem langen Weg gen Efferd.
Wie ich jetzt weiss, in Richtung der Orklande.
Dafür das ich nun wirklich bei jeder Gelegenheit versucht habe meinen Bewachern das Leben schwer zu machen, haben sie mich wirklich “gut” behandelt. Irgendwie muss wohl irgendso ein Schame richtig Interesse an mir haben…
Nun ja, ich auch an ihm… aber erst, wenn ich wieder ein paar gute Waffen habe.
Nach unzähligen fruchtlosen Fluchtversuchen, nachdem unsere “Reisegesellschaft” immer kleiner wurde, bis schließlich nur noch ich und 2 Orks übrig waren, wurde ich schließlich von dieser Frau names Tristania und dem Kämpfer Garwin befreit.
Leider befindet sich meine gesamte Ausrüstung in der Obhut eines anderen Orktrups, so das mir außer etwas improvisierter Kleidung, und ein paar erbeuteten oder improvisierten Waffen nichts mehr geblieben ist.
Und gerade als ich dachte, hey, nun geht es aufwärts, kam dann die Sache mit der lebenden Leiche.
Nun ja, es ist ja vielleicht nicht die feine Art, 3 gehängte Menschen vom Baum zu schneiden, weil man auf die Seile scharf ist, aber deshalb muss doch nicht direkt die frischest Leiche mit ihren Krallen auf mich losgehen.
Naja, mit Garwins Hilfe war das Vieh schnell erledigt, leider war der Kratzer den ich mir zugezogen habe, nicht so harmlos wie sonst immer.
Innerhalb weniger Tage wandelte ich an der Schwelle zum Tode.
Zum Glück haben mich meine neuen Gefährten vorläufig gerettet.
Naja, ich fühle ich immer noch nicht ganz gesund, und der Geweihte meinte, es könnte insgesamt ca. 3 Wochen dauern.
Nebenbei hat die Angelegenheit wohl einige Dukaten verschlungen.
So stehe ich also hier, mit Kleidung die mehr als Lumpen zu beschreiben sind, einem Messer das an einen Stock gebunden ist als Speer, einem Messer und einem Säbel.
Auf mir unbekanntem Gebiet in Richtung der Stadt Andergast.
Ich weis echt nicht, wie das weiter gehen soll.
Ich hoffe, Firun leitet meine Wege

Jardon, im Jahr BF 954

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nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Reisebericht Tristania:
Wir befinden uns im Monat Hesinde 953 nach B.F..
Der Winter bricht so langsam herein. In der Region Andergast befinden sich zwei Abenteurer auf einer Mission. Die Magistra Tristania Regnas zu Methumis wurde ausgesandt Richtung Orkland. Ihr Ziel ist ein tief im Land befindliches orkisches Artefakt, sei es zur Untersuchung oder idealerweise als Beute. Da die Magistra ein studierter Stadtmensch ist, hat sie auf ihrem Weg den Söldner Garwin Sator angeheuert, zu einem äußerst großzügigen Lohn. Dieser folgt ihr gehorsamst, da sein Kodex es ihm nach einem geschlossenen Vertrag gebietet. Nach einer ganzen Weile (scheinbar Monate entfernt vom Horas Reich) kehren die beiden zusammen mit ihren drei Pferden in das kleine Dörfchen „Zum goldenen Trutz“ ein. Hier ist für Unterkunft und eine spartanische Winterausrüstung gesorgt. Seltsame Dinge gehen vor sich (Dienstmädchen Rosalla, prächtiges Pferd, notgeiler Ork), stehen jedoch scheinbar in keinem Zusammenhang zum Auftrag der beiden Gefährten. So ziehen die beiden denn weiter, zugegebenermaßen recht ahnungslos, was Gegend und Witterung angeht. Nachdem das Lastpferd nach und nach seine Hufeisen einbüßt, suchen die beiden mit Hilfe einer bunt zusammengewürfelten Truppe Reisender einen einsiedlerische Schmied auf, der ihnen hilft. In dieser Nacht jedoch gibt es ein Böses Erwachen, quasi mitten im Feuer, da jemand die gesamte Behausung des Einsiedlers in Brand gesetzt hat. Einigermaßen unversehrt, jedoch ohne Pferde, machen die beiden sich auf die Spurensuche und Verfolgung der möglichen Verursacher quer durchs Feld. Die nächsten Tage werden ein ziemlicher Spießrutenlauf, es gilt, irgendwie Nahrung und Feuer zu beschaffen, und das Mitten im Winter und mit quasi keiner Ausrüstung…

Irgendwann jedoch findet sich die Spur, zunächst zieren anderthalb tote Pferde (ihre ehemaligen Pferde) den Weg, dann findet sich ein Karren mit gebrochener Achse. Drumherum Käfige und zwei Leichen, ein Zwerg und ein Mensch. Eine Nacht später entdecken Tristania und Garwin zwei Orks um ein Feuer, zusammen mit drei Pferden. Begonnen mit einer List, die auf den zuvor notgeilen Ork abzielt, kommt es zum Kampf. Letztendlich können die beiden Orks bezwungen werden. Es stellt sich heraus, dass diese noch einen lebenden Gefangenen mit sich geführt haben, den Garwin befreit, nachdem Tristania mit ihrer zuvor durch Torheit ausgekugelten Schulter gescheitert ist.
Er stellt sich als Jardonn vor und nach kurzer Skepsis seitens Tristania leistet er ihr erste Hilfe mit Wundverpflegung. Scheinbar war er monatelang Gefangener der Orks, nachdem er sich von seiner eigentlichen Reisegruppe getrennt hat, in der unter anderem ein gewisser Tristan Regnas mit von der Partie war. Tristanias Ohren werden sehr hellhörig, könnte es sich doch um Ihren lange vermissten Bruder handeln. Zusätzlich hat sie das Gefühl, Jardonn schon einmal begegnet zu sein, jedoch entgleitet ihr die letztendliche Erinnerung immer wieder.

Nachdem Jardonn sich notdürftig ein wenig Kleidung zurechtgebastelt hat, um nicht gänzlich unverhüllt zu sein und die Orks durchsucht wurden, folgte man dem nun erkennbaren Pfad weiter zusammen mit zwei Pferden. Doch wo führte der Pfad hin, und wie sehr sollte sie das Wetter noch plagen ohne Ausrüstung und Proviant?
Ein oder zwei Tage später, das Zeitgefühl ging so langsam gänzlich verloren, fanden sich plötzlich drei Leichen hängend an einem Baum (eine Weide). Jardonn wollte diese herunterholen, hauptsächlich, um sich die benutzten Seile zu eigen zu machen. Nachdem er die Leichen vom Baum getrennt hatte, erlebte er jedoch eine böse Überraschung. Eine der Leichen erwies sich als lebendige Leiche und fügte ihm eine böse Kratzwunde am Bein zu. Letztendlich konnte der Gegner durch Garwin und Jardonn niedergestreckt werden. Es stellte sich heraus, dass die Verletzung eine Böse Vergiftung nach sich zog und es Jardonn stündlich schlechter ging. Sie mussten um jeden Preis einen Heiler oder Geweihten finden.
Weitere Tage später begegneten sie auf dem Weg einem orkischen Wanderer, der ihnen die grobe Richtung erklärte und unter einem ihrer Pferdesattel ein Amulett hervorholte, welches die Gefährten noch nicht entdeckt hatten. Im Tausch gegen eines der Pferde überließ er ihnen einen Rucksack mit Proviant.
Letztendlich kamen die drei zwei Tage später an dem vom Ork beschriebenen Gasthaus an. Jedoch war auch hier kein Heiler zugegen. Sie erfuhren jedoch, dass sie sich nur wenige Tagesmärsche von Andergast befanden und deckten sich direkt mit Proviant ein.
Um dem verwundeten Jardonn möglichst schnell Hilfe beschaffen zu können, entschieden sie sich, den direkten Weg weiter zu gehen ohne alle auf dem Weg liegenden Unterkünfte anzusteuern oder viele Pausen zu machen. Durch glückliche Fügung ergaben sich zwei Umstände. Zunächst trafen sie auf einen Boten der Pfeile, den sie verpflichteten, binnen zwei Tagen mit einem Geweihten wieder ihren Weg zu kreuzen. Am folgenden Abend gesellte sich auf wundersame Weise aus dem Nichts eine „Tochter der Nacht“ zu Ihnen. Diese machte dem bewusstlosen Jardonn durch einen Traum ein eigensinniges Angebot welches er jedoch ablehnte. Jedoch konnten Garwin und Tristania sie dazu bringen, Jardonn ein wenig Linderung zu bringen. Im Gegenzug dazu entschwand sie mit dem zuvor bei einem der toten Orks gefundenen Amulett.
Am darauf folgenden Tag kehrte der entsandte Bote mit einem Peraine Geweihten „Peranus“ aus der Stadt Andergast zurück. Dieser verschaffte Jardonn mit einem Segen weitere Linderung, jedoch gab er bekannt, dass die Gruppe für eine Heilung dringend in den Peraine Tempel der Stadt müsse und die Krankheit bis zur vollen Auskurierung einige Wochen Zeit in Anspruch nähme .

Letztendlich nach der schieren kalten und hungrigen Ewigkeit der letzten Woche erreichte die Gruppe zusammen mit einem Pferd und dem Geweihten „Peranus“ Andergast lebendig…

to be continued

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