Alverans Pforten

Andergast, ein Alptraum der sich Stadt nennt...
Neue Tage, neues Unheil

Nachdem meine ersten Tage in Andergast eher ruhig verlaufen sind, zeigt Andergast nun sein hässliches Gesicht.
Und damit meine ich nicht den Unrat auf den Straßen… naja, eigentlich doch, nur läuft der Unrat hier auf 2 Beinen.
Es ist unglaublich, so fand sich doch im Waschzuber des Tempels eine aufgelößte Leiche.
Außerdem hat jemand Hyliafeuer im Ofen des Tempels verwendet, wohl um die Papiere von Vater Perianus zu vernichten.
Aber das war nur der Anfang.
Die anderen versuchen Hilfe für die Aufklärung der Vorfälle zu hohlen.
Einige Sachen von Fala sind verschwunden, und einer Eingebung folgend wuchte ich das Skelet aus dem Waschzuber und untersuche die Kleidungsstücke an der Leiche. Eines sieht sehr nach Falas verschwundener Schärpe aus. In dem Moment wird mein Verdacht zur Gewissheit, man hat es auf uns abgesehen, als Sündenböcke. Leider sehr erfolgreich, ehe ich meine Untersuchungen vollenden kann, werde ich auch schon von der STadtgarde verhaftet. Im Kerker (modriges, feuchtes Loch, oh wie ich Andergast hasse…) treffe ich die anderen. Wundersammerweise hat die Garde uns alle schnell aufgegriffen. Naja, mich wundert es nicht. Überall sind Leute mit leicht rötlichen Roben im Spiel. Und der Alchimistenorden heißt irgendwas mit “rotem Salamander”. Schwer zu beschaffene Alchimistische Materialien, Hyliafeuer… es ist recht klar, wer da wohl tief mit drin steckt. Und als Fremde in dieser Stadt sind wir nun mal die perfekten Sündenböcke.
Im Kerker treffen wir auch Vater Prianus, der schwer mitgenommen ist, und offensichtlich schon seit Tagen eingekerkert und schwer misshandelt ist. Andergast stellt sich als Rechtlich saubere Stadt da, nach einer “Audienz” beim König kommen wir sogar in einen besseren Kerker. Aber das Vater Perianus plötzlich (angeblich.. keiner von uns hat die Leiche gesehen) tot ist, zeigt das man hier nicht sicher ist. Meine Fluchtpläne mit der Zucht Steinfressender Käfer geht nur langsam vorran, aber wenigstens beschäftigt es mich. Man könnt hier Wahnsinnig werden.
Das Essen ist gut, wird aber von Rotrobenträgern gebracht… das macht mir Sorgen.
Aber nachdem sowohl eine Wache als auch eine Maus den Vorkoster gespielt haben, beschließe ich, das das Risiko vertretbar ist, und witme mich dem Erhalt meiner Gesundheit… wobei, so ganz gut steht es damit nicht, das Wundfieber wütet wohl immer noch in mir, ich fühle wie meine Kräfte immer mehr schwinden.
Am nächsten Tag wird Volkenkratz frei gelassen, und Garwin erhälte ein Angebot, das er eigentlich nicht ablehnen kann.
Er tut es aber wohl doch, die Andergastische Armee schein nicht sein Ziel zu sein, sogar als Offizier nicht.
Eine weiter Nacht im Kerker.
Für Heute ist unsere Verhandlung angesetzt. Meine Käfer scheinen nicht so recht vorran zu kommen.
Wir bekommen ein Traumhaftes Essen… das Wort von einer Henkersmahlzeit macht die Runde.
Aus einem Gepräch der Wachen erlauschen wir, das zum einen Felin (Zunftmeister Holz) verschwunden ist, und ein Neuer gewählt wird… Ich bekomme langsam einen Anflug von Panik… unsere Gegner sind so mächtig, dass sie es sich leisten können, Gildenmeister verschwinden zu lassen.
Neuer Zunftmeister ist Eichbald von Fassbender, ein uns höchst verdächtiges Subjekt der meiner Meinung nach einer der Rotrobenträger ist, und wohl ein wichtiger dazu.
Ich sehe einen letzten Kampf vor mir, als die Abstimmung gegen uns am Ende von Ihm abhängt. Doch er stimmt für uns. Ich bin verwundert, doch ist meine Meinung fester den je, das er ein verschlagenes Subjekt ist.
Die Schmiedezunft stimmt gegen uns, Tuch natürlich für uns. Leder enthält sich, eine Entscheidung die mir in Anbetracht der Umstände Respekt abnötigt. Und dann stimmt Eichbald für uns… aber nicht, ohne nochmal auf Marisella’s Schuld hin zu weisen.
Es sei wie es sei, das wird mir zu komplizert.
Wir erhalten eine Haftentschädigung, unsere Sachen und ziehen Richtung Tempel der Peraine. Dort begrüßt uns schon heller Feuerschein.
Der Tempel ist offensichtlich nicht mehr zu retten. Mit rascher Hilfe aus dem Lederviertel und betont langsamer aus dem Holzviertel kann ein übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindert werden.
Wir beschließen uns ins Gasthaus zum Ochsen ins Lederviertel zur Nacht zu begeben und verbringen dort auch eine Ruhige Nacht. Am nächsten Tag durchsuchen wir die Reste des Perainetempels. Wir finden Hinweise, der der Tempel mit Hyliafeuer vernichtet wurde. Wir finden auch ein Pergament aus dem hervorgeht, das Marisella wohl eine Rahja-Geweihte ist, nicht eine Novizin der Peraine. Leider ist dieser Glaube in Andergast verboten, so das ich große Angst habe, das wir mit dem Pergament aufgegriffen werden. Aber Meister Volkenkratz nimmt es an sich. Was wir nicht finden, sind Überreste unsere Ausrüstung.
Schließlich begeben wir uns ins Schmiedeviertel, wo Beowulf von einem Ork angesprochen wird. Ich verliere langsam wirklich den Verstand, auf anhieb habe ich Vertrauen zu diesem Ork, und sorge dafür, das wir Ihm schnell folgen. Ich hatte keine Zweifel das Richtige zu tun, als er uns einen geheimen Kelleraum zeigte, und auch als sich die Tür über uns schloß. So kammen wir durch einen geheimen Tunnel Rahja-Praios wärts zu einem anderen Haus.
Dort fanden wir einen wahrscheinlich durch eine vergifteten Dolch verletzen jungen Mann. Leider versagte unser Heilkunst, so das er weiter vor sich hin dämmert, aber offensichtlich war auch schon jemand dabei, sich um Ihn zu kümmern. Ausserdem fanden wir unsere eigentlich im Tempel verschollene Ausrüstung. Ich muss wild spekulieren, doch ich vermute der junge man ist der verschwundene Sohn des Regenten, und Marissela seine “gute Fee”. Also warten wir auf Ihre Rückkehr. Ich habe Zeit, über die Verhältnisse hier nach zu denken.
Leider kommt Marisella nicht… nur der Tumult draussen kündet davon, dass Sie gefangen genommen wurde. Mist. Ich bin erst mal ratlos, was nun zu tun ist.
Ich bin nahe dran, mein Glück an der Mauer zu versuchen. Diese Stadt, diese Menschen, diese Intriegen. Das ist nicht meine Welt, hier bin ich relativ hilflos. Ich will zurück in meine Welt, wo weniger Menschen weniger Verlogenheit bedeuten. Aber ich kann nicht gehen. Mariselle ist offenbar noch mehr ein Opfer diese Intriegen als wir, und ich schulde es ihr, alles zu versuchen, was in meiner Macht steht ihr zu helfen.
Jardonn, 21 oder 22.er im Monat Hesinde

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Andergast sehen und Leben...
Stadtleben...

Wir schrieben den 15. des Monats Hesinde als wir Andergast erreichte. Andergast… würde ich Städte nicht sowieso nicht mögen, Andergast wäre ein guter Grund, zu dieser Einstellung zu finden. So ein dreckiger Ort. Aber auch ein Ort der Möglichkeiten bietet. Ich habe Unterkunft im Perainetempel gefunden. Auch wenn Vater Perianus selten zugegen ist, und auch die Novizin ein recht unstetes Leben zu führen scheint, wird doch ausreichend für mich gesorgt, was nicht zuletzt auf den Zwerg zurück zu führen ist. Bei der “Einreise” nach Andergast (wohl erst mal ein Weg ohne Rückweg, da die Stadt abgeriegelt ist..) trafen wir noch eine Reisende, und auch einen Thorwaler, mit dennen wir zusammen im Perainetempel untergekommen sind. Besonders Fala erweißt sich als sehr Hilfsbereit. Tristania und ihr Leibwächter sind derweil in einem Gasthaus untergekommen. Zwischenzeitlich ist mein Zustand trotz meiner Krankheit so stabil, das ich anfangen konnte, meine verlorene Ausrüstung wieder zu ersetzen. Ich bin bei der örtlihcen Gilde im Bereich Bogenbau eingestellt worden, und obwohl meine Fähigkeiten doch noch nicht Meisterlich sind, gelingt mir doch die Arbeit zumindest zur Hälfte. Der Thorwaler arbeitet zwischenzeitlich im Sägewerkt, während Tristania und Garwin ihren Geschäften Nachgehen. Eigentlich geht es hier ganz ruhig zu. Naja, bist auf einen Waldschrat, der durch die Baumfällarbeiten aufgeschreckt wurde, und den Thorwaler fast zermatscht hätte. Aber die Andergaster sind gut vorbereitet und haben sogar Hylia-Feuer für die Bogenschützen. So war die Sache schnell erledigt und der Schrat ließ leicht angesengt von der Stadt ab. Hach, es fühlte sich gut an, mal wieder einen Bogen in der Hand zu haben, auch wenn es nicht meiner war.
Heute Nacht hatte ich einen Unruhigen Schlaf. So sah ich, wie sich die Novizin aus dem Tempel stahl. Trotz meiner Verfassung schlüpfte ich schnell in meine Kleidung, griff mir noch einen Dolch und schlich ihr Hinterher..

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Andergast
Morastige Wiege der Gesuchten

Seit 15 Jahren hat Andergast nun seine Unabhängigkeit erklärt und dennoch herrscht Krieg in diesem gebeutelten Königreich.
Ihre Zünfte halten das Juwel am Fluß Ingval am Leben auch in diesen schweren Zeiten.
Unsere Helden werden von Vater Perianus in das Tuchmacherviertel geleitet, dort treffen sie das erste mal auch auf Marisella und sind fasziniert über die Aufgeschlossenheit die hier allgemein gelebt wird, angefangen bei den örtlichen Bräuchen, z.B. dem Flösseln ….

Wenig später werden diese Erfahrungen im Kerker Andergasts ausgebaut. Viele Ereignisse reihen sich wie Perlen an eine Kette.
Marisella bleibt verschwunden und soll brennen, nachdem der Peraine Tempel in Flammen steht.
Marschall Wenzeslaus von Tannhauser ist fest von der Schuld eines oder mehrer Übeltäter überzeugt und verdächtigt zunächst unsere Gruppe.
Eichbald von Fassbender übernimmt den Sitz im Holzviertel. Und auch der Sohn des Regenten ist verschwunden …

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gen Efferd
Bericht Jardonn

Bei Firun, endlich scheint es aufwärts zu gehen.
Ich kann wieder auf den eigenen Beinen laufen. Allerdings habe ich die direkte Gefangenschaft nun wohl gegen eine starke Abhängigkeit, bzw. ein Schuldnerverhältniss getauscht.
Aber fangen wir beim Anfang an. vor vielen Wochen…
Die Aktion gegen den Posten der Orks war vielleicht doch ein bisschen sehr ambitioniert.
Nun ja, jedenfalls ging die Sache leicht daneben, und ich landete in einem Käfig.
Warum die Orks mich nicht direkt einen Kopf kürzer gemacht haben, ist mir wirklich nicht klar.
Sie machten sich wirklich viel Mühe mit mir, wären unserem langen Weg gen Efferd.
Wie ich jetzt weiss, in Richtung der Orklande.
Dafür das ich nun wirklich bei jeder Gelegenheit versucht habe meinen Bewachern das Leben schwer zu machen, haben sie mich wirklich “gut” behandelt. Irgendwie muss wohl irgendso ein Schame richtig Interesse an mir haben…
Nun ja, ich auch an ihm… aber erst, wenn ich wieder ein paar gute Waffen habe.
Nach unzähligen fruchtlosen Fluchtversuchen, nachdem unsere “Reisegesellschaft” immer kleiner wurde, bis schließlich nur noch ich und 2 Orks übrig waren, wurde ich schließlich von dieser Frau names Tristania und dem Kämpfer Garwin befreit.
Leider befindet sich meine gesamte Ausrüstung in der Obhut eines anderen Orktrups, so das mir außer etwas improvisierter Kleidung, und ein paar erbeuteten oder improvisierten Waffen nichts mehr geblieben ist.
Und gerade als ich dachte, hey, nun geht es aufwärts, kam dann die Sache mit der lebenden Leiche.
Nun ja, es ist ja vielleicht nicht die feine Art, 3 gehängte Menschen vom Baum zu schneiden, weil man auf die Seile scharf ist, aber deshalb muss doch nicht direkt die frischest Leiche mit ihren Krallen auf mich losgehen.
Naja, mit Garwins Hilfe war das Vieh schnell erledigt, leider war der Kratzer den ich mir zugezogen habe, nicht so harmlos wie sonst immer.
Innerhalb weniger Tage wandelte ich an der Schwelle zum Tode.
Zum Glück haben mich meine neuen Gefährten vorläufig gerettet.
Naja, ich fühle ich immer noch nicht ganz gesund, und der Geweihte meinte, es könnte insgesamt ca. 3 Wochen dauern.
Nebenbei hat die Angelegenheit wohl einige Dukaten verschlungen.
So stehe ich also hier, mit Kleidung die mehr als Lumpen zu beschreiben sind, einem Messer das an einen Stock gebunden ist als Speer, einem Messer und einem Säbel.
Auf mir unbekanntem Gebiet in Richtung der Stadt Andergast.
Ich weis echt nicht, wie das weiter gehen soll.
Ich hoffe, Firun leitet meine Wege

Jardon, im Jahr BF 954

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nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Reisebericht Tristania:
Wir befinden uns im Monat Hesinde 953 nach B.F..
Der Winter bricht so langsam herein. In der Region Andergast befinden sich zwei Abenteurer auf einer Mission. Die Magistra Tristania Regnas zu Methumis wurde ausgesandt Richtung Orkland. Ihr Ziel ist ein tief im Land befindliches orkisches Artefakt, sei es zur Untersuchung oder idealerweise als Beute. Da die Magistra ein studierter Stadtmensch ist, hat sie auf ihrem Weg den Söldner Garwin Sator angeheuert, zu einem äußerst großzügigen Lohn. Dieser folgt ihr gehorsamst, da sein Kodex es ihm nach einem geschlossenen Vertrag gebietet. Nach einer ganzen Weile (scheinbar Monate entfernt vom Horas Reich) kehren die beiden zusammen mit ihren drei Pferden in das kleine Dörfchen „Zum goldenen Trutz“ ein. Hier ist für Unterkunft und eine spartanische Winterausrüstung gesorgt. Seltsame Dinge gehen vor sich (Dienstmädchen Rosalla, prächtiges Pferd, notgeiler Ork), stehen jedoch scheinbar in keinem Zusammenhang zum Auftrag der beiden Gefährten. So ziehen die beiden denn weiter, zugegebenermaßen recht ahnungslos, was Gegend und Witterung angeht. Nachdem das Lastpferd nach und nach seine Hufeisen einbüßt, suchen die beiden mit Hilfe einer bunt zusammengewürfelten Truppe Reisender einen einsiedlerische Schmied auf, der ihnen hilft. In dieser Nacht jedoch gibt es ein Böses Erwachen, quasi mitten im Feuer, da jemand die gesamte Behausung des Einsiedlers in Brand gesetzt hat. Einigermaßen unversehrt, jedoch ohne Pferde, machen die beiden sich auf die Spurensuche und Verfolgung der möglichen Verursacher quer durchs Feld. Die nächsten Tage werden ein ziemlicher Spießrutenlauf, es gilt, irgendwie Nahrung und Feuer zu beschaffen, und das Mitten im Winter und mit quasi keiner Ausrüstung…

Irgendwann jedoch findet sich die Spur, zunächst zieren anderthalb tote Pferde (ihre ehemaligen Pferde) den Weg, dann findet sich ein Karren mit gebrochener Achse. Drumherum Käfige und zwei Leichen, ein Zwerg und ein Mensch. Eine Nacht später entdecken Tristania und Garwin zwei Orks um ein Feuer, zusammen mit drei Pferden. Begonnen mit einer List, die auf den zuvor notgeilen Ork abzielt, kommt es zum Kampf. Letztendlich können die beiden Orks bezwungen werden. Es stellt sich heraus, dass diese noch einen lebenden Gefangenen mit sich geführt haben, den Garwin befreit, nachdem Tristania mit ihrer zuvor durch Torheit ausgekugelten Schulter gescheitert ist.
Er stellt sich als Jardonn vor und nach kurzer Skepsis seitens Tristania leistet er ihr erste Hilfe mit Wundverpflegung. Scheinbar war er monatelang Gefangener der Orks, nachdem er sich von seiner eigentlichen Reisegruppe getrennt hat, in der unter anderem ein gewisser Tristan Regnas mit von der Partie war. Tristanias Ohren werden sehr hellhörig, könnte es sich doch um Ihren lange vermissten Bruder handeln. Zusätzlich hat sie das Gefühl, Jardonn schon einmal begegnet zu sein, jedoch entgleitet ihr die letztendliche Erinnerung immer wieder.

Nachdem Jardonn sich notdürftig ein wenig Kleidung zurechtgebastelt hat, um nicht gänzlich unverhüllt zu sein und die Orks durchsucht wurden, folgte man dem nun erkennbaren Pfad weiter zusammen mit zwei Pferden. Doch wo führte der Pfad hin, und wie sehr sollte sie das Wetter noch plagen ohne Ausrüstung und Proviant?
Ein oder zwei Tage später, das Zeitgefühl ging so langsam gänzlich verloren, fanden sich plötzlich drei Leichen hängend an einem Baum (eine Weide). Jardonn wollte diese herunterholen, hauptsächlich, um sich die benutzten Seile zu eigen zu machen. Nachdem er die Leichen vom Baum getrennt hatte, erlebte er jedoch eine böse Überraschung. Eine der Leichen erwies sich als lebendige Leiche und fügte ihm eine böse Kratzwunde am Bein zu. Letztendlich konnte der Gegner durch Garwin und Jardonn niedergestreckt werden. Es stellte sich heraus, dass die Verletzung eine Böse Vergiftung nach sich zog und es Jardonn stündlich schlechter ging. Sie mussten um jeden Preis einen Heiler oder Geweihten finden.
Weitere Tage später begegneten sie auf dem Weg einem orkischen Wanderer, der ihnen die grobe Richtung erklärte und unter einem ihrer Pferdesattel ein Amulett hervorholte, welches die Gefährten noch nicht entdeckt hatten. Im Tausch gegen eines der Pferde überließ er ihnen einen Rucksack mit Proviant.
Letztendlich kamen die drei zwei Tage später an dem vom Ork beschriebenen Gasthaus an. Jedoch war auch hier kein Heiler zugegen. Sie erfuhren jedoch, dass sie sich nur wenige Tagesmärsche von Andergast befanden und deckten sich direkt mit Proviant ein.
Um dem verwundeten Jardonn möglichst schnell Hilfe beschaffen zu können, entschieden sie sich, den direkten Weg weiter zu gehen ohne alle auf dem Weg liegenden Unterkünfte anzusteuern oder viele Pausen zu machen. Durch glückliche Fügung ergaben sich zwei Umstände. Zunächst trafen sie auf einen Boten der Pfeile, den sie verpflichteten, binnen zwei Tagen mit einem Geweihten wieder ihren Weg zu kreuzen. Am folgenden Abend gesellte sich auf wundersame Weise aus dem Nichts eine „Tochter der Nacht“ zu Ihnen. Diese machte dem bewusstlosen Jardonn durch einen Traum ein eigensinniges Angebot welches er jedoch ablehnte. Jedoch konnten Garwin und Tristania sie dazu bringen, Jardonn ein wenig Linderung zu bringen. Im Gegenzug dazu entschwand sie mit dem zuvor bei einem der toten Orks gefundenen Amulett.
Am darauf folgenden Tag kehrte der entsandte Bote mit einem Peraine Geweihten „Peranus“ aus der Stadt Andergast zurück. Dieser verschaffte Jardonn mit einem Segen weitere Linderung, jedoch gab er bekannt, dass die Gruppe für eine Heilung dringend in den Peraine Tempel der Stadt müsse und die Krankheit bis zur vollen Auskurierung einige Wochen Zeit in Anspruch nähme .

Letztendlich nach der schieren kalten und hungrigen Ewigkeit der letzten Woche erreichte die Gruppe zusammen mit einem Pferd und dem Geweihten „Peranus“ Andergast lebendig…

to be continued

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