Alverans Pforten

Der Hölle ein paar Schritte zu nah
Es geht heiß her

Ereignisse aus den Erzählungen meiner Mitreisenden zusammengefasst.
Puh, es ging mal wieder „heiß“ her, in und um Andergast.
Im Unterschlupf wo Beowulf auf den Königssohn Wendemar aufpasste, fand er Marisella’s Testament. Dann tauchte zuerst ein Ork auf (ein „guter“ Ork… ist das nicht sowas wie ein schwarzer Schimmel?) und warnte den Thorwaler, kurze Zeit später drangen schon 2 lebenden Leichen in den Raum, eine sogar ohne Kopf. Diese konnten erst mal zurückgeschlagen werden, dabei starb dann der Ork, dessen Leiche ich fand und um eine Axt erleichtern konnte…
Beowulf flüchtet mit Wendemar aus dem Unterschlupf Richtung Tuchviertel. Unterwegs beobachtete er vermeintlichen Praiosgeweihten Gunde von Straub mit 2 Rotroben bei der „Arbeit“ an einem Bürger. Dann traf er auf Kunhuta, die Ihm den Weg zu einem Verbündeten wies. Leider entpuppte der sich als der „bearbeitet“ Bürger aus den Gassen und griff Beowulf in Typisch lebende-Leiche manier an. Beowulf entledigte sich dieses Problems in einer Kiste. Irgendwann traf auch der Rest der Gruppe im Haus des ehemaligen Verbündeten auf. Nach einer erfolgreichen Durchsuchung des Hauses fand man im versteckten Weinkeller Papiere, Persönliches und Geld. Nach einer wenig erhohlsamen Nacht zog die Gruppe aus. Beowulf brachte den Königssohn in einen anderen Unterschlupt, einige gingen auf den Markt, während Volkenkratz sein Glück an der Burg versuchte. Dort traf er die Bannstrahlerin Varena Von Karden, die auch Einlass begehrte.
Nachdem ein Vertrauensverhältniss hergestellt war, begleitete diese den Geweihten zum Königssohn, von wo aus die Gruppe dann gemeinsam zum Schloß zog.
Mit Hilfe der Bannstrahlerin gelang es relativ leicht, zum König vor zu dringen, ihm seinen Sohn zu übergeben (was Ihn zwar freute, aber unserer Einschätzung nach viel zu wenig…). Es gelang, den Marshall von Gundel von Straubs Verfehlungen zu überzeugen, woraufhin dieser (anwesend…) floh. Zusammen mit 10 Gardisten nahmen wir nach weiteren Besprechungen die Verfolgung auf. Auf den Straßen von Andergast kam es zu einem Überfall von lebenden Leichen, dem einige Gardisten zum Opfer fielen, und weiter ließen wir zur Wache bei den lebenden Leichen zurück. Mit nur noch 5-6 Gardisten ging es weiter zum Praiostempel, wo wir den grausam gefolteren Obersten Alchimisten der Roten Salamander tot vorfanden. Von Straub wurde aufgespürt und verfolgt. Am Stadtrand „sprengte“ er sich durch die Mauer, und konnte von uns ein Stück weiter „gestellt“ werden. Leider verwandelte er sich in einen 3-gehörnten Feuerdämonen, der nur unter Einsatz aller Kräfte (und vor allem der Bannstrahlerin) „überredet“ werden konnte, in seine Domäne zurück zu kehren. Große Teile der Ausrüstung meiner Gefährten sind stark verbrannt, und um Ihre Gesundheit steht es wohl auch nicht zum besten. Allerdings haben fast alle Gardisten die Sache sogar überlebt, und nach einer kurzen Heilungspause müssen wir nun überlegen, wie es nun weiter gehen soll. Vielleicht bekommen wir mal mal die Zeit, einmal gut durch zu schlafen, und uns um die (noch nicht tot aufgefundenen) Vermissten zu kümmern. Zum einen natürlich Tristania, aber auch Vater Perianus, Meister Felin. Vielleicht gelingt es auch mal ein wenig länger mit Kunhuta zu reden. Außerdem sollten wir und noch einmal mit dem König unterhalten, zum einen um etwas mehr über seinen Gemütszustand zu erfahren, zum anderen natürlich, um eine Belohnung für die Rettung seines Sohnes zu erhalten.
Vielleicht habe ich sogar Zeit, am Bogentunier am Ende des Monats hier noch teil zu nehmen, bevor wir (zumindest die Meisten… Volkenkratz muss sicher den Tempel hier wieder aufbauen…) unter Tristanias Leitung weiter Richtung Orkland ziehe. Aber vorher ist noch sehr viel zu tun, unter anderem natürlich die notwendige Ausrüstung zu besorgen…
Jardonn, 23 im Monat Hesinde

P.S. Bericht evtl. noch mit kleineren oder größeren Fehler… zu viel Hörensagen, und zu viel ist geschehen… Korrekturen werden gerne angenommen.

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Die Heilige Flamme Andergasts
Die Gerechtigkeit des Praios

Diese Geschichte handelt nicht von Marisellas Testament oder über die Phex-gefälligen Taten der “Helden” in Hugons Haus, aber von Marisellas Jugendfreundin Varena ….
Es sind einige Jahre vergangen das Varena zuletzt von Marisella hörte, sie sagte ihr noch, daß auch sie im Auftrag ihrer Kirche nun Großes verbringen könne. Und so hoch ihre Wertschätzung der Zwölfe auch sei, was soll eine Rajha-Geweihte Großes vollbringen können? Varena vergaß in den harten Jahren der Ausbildung und stetigen Prüfung schnell wieder, was ihre einzige Freundin ihr damals so euphorisch unterbreitet hatte bevor sie aus ihren Leben verschwunden war und endlich der Platz geschaffen wurde für den Harten Kern reiner weißen Güte im Licht des Herren frei von Rechenschaften mit nur einem Ziel vor Augen das Unrecht von Dere zu tilgen. Schon oft wurde sie geprüft und war mit der Zeit zu einem Feldkaplan und unter Berücksichtigung ihrer Abstammung vom Ritter in den Rang der Bannführerin erhoben worden. Eine vorbildliche Karriere in kurzer Zeit unter Anbetracht ihres Alters.

verehrte Bannführerin Von Karden irritiert blickt Varena aus ihren Gebets-Meditation auf, warum erinnere ich mich gerade jetzt an Marisellas Jugend-Geschwafel, wo ich den Allmächtigen um einen Fingerzeig anflehe? sie blickt ihr Gegenüber gelassen boshaft an sprich er Akoluth und verschwende nicht die Zeit unseren Herrn Praios!
ähm … entschuldigt ich.. unwirsch verdreht sie die Augen Ja … die Zeit unseren Herrn … Praios schickt mich Varenas Augenbrauen ziehen sich hoch und ihr Körper spannt sich an ich meine die Oberin schickt mich was eine Verschwendung er kennt mit Nichten unsere Strukturen der heiligen Kirche ähm also die Oberin Ildaria von Meeltheuer
Moment das ist die Oberin der Rahja …. sie ergreift das Wort dann geht voran und geleitet mich zu ihr

Das darf nicht wahr sein, was hast du dir dabei Gedacht Marisella in diesen rückständigen Ort im Geheimen den Götterdienst zu verrichten … mutig aber unglaublich dumm! Hoffentlich komme ich nicht zu spät die Nachricht ist schon sehr alt, warum hat Vater Perianus ihr Schutzpatron sich nicht früher gemeldet, ob es mit den erneuten Kriegs-Aktivitäten der Region zu tun hat?
Benötigt ihr noch etwas Bannstrahlerin Varena?
Nein Noerre, der Herr hat mir einen Fingerzeig gegeben, es ist Zeit mich erneut einer karmalen Queste zu stellen und die Oberin Meeltheuer wollte eine schnelle Klärung.
Noerre:Aber ihr solltet einen Rondra-Geweihte an eurer Seite haben
Varena:Nach den Vorfällen mit Gratenfels ziehe ich es vor alleine zu reisen, der Herr wacht über mich oder wollt ihr das .. bezweifeln Noerre? kleiner Emporkömmling sie schwingt sich energisch auf ihr Pferd und galoppiert davon.

Wie viele Tage bin ich nun unterwegs gewesen? Diese Ork-Aktivitäten können nichts gutes verheißen in dieser alptraumhaften Region.
Noch scheint meine Tarnung intakt, man erwartet mich nicht ich vermute wir schreiben den 22ten Hesinde

Wollt ihr noch ein Bier ?
Danke nein, ihr sagtet diese Reisenden schickten nach einem Peraine Geweihten vor einigen Tagen?
Ja sie wollten nach Andergast zurückkehren
Ich sollte mich beeilen, entweder alles ist Bestens oder Vater Perianus ist nicht nur gutgläubig sondern wahnsinnig dumm, hoffentlich verzeiht mir die Herrin Rahja das ich ihr schutzbefohlenes Pferd beinahe zu Schanden geritten habe
Ist mein Pferd getränkt und versorgt worden?
Schon …. aber ihr solltet es wirklich von meinem Burschen abwaschen lassen ….
Keine Zeit im Namen …. der Götter nun macht hinne Unwirsch beißt sie sich auf die Zunge und wirft dem Wirt einige Silberstücke auf den Tresen.
noch muß meine Tarnung bestehen bis ich weis, wie es um die Dinge steht

Auf dem Weg Richtung Andergast prüft sie noch einmal die Fakten
König Von Zornbold wird zur Rechenschaft gezogen, sein Sohn Wendemar schwebt in Gefahr, Marschall Wenzeslaus von Tannhauser steht unter Verdacht laut Marisella, Gundel von Straub hat der heiligen Kirche entsagt, Vater Perianus ist seinen heiligen Pflichten womöglich nicht nachgekommen, was noch alles, wie lange hat diese Stadt nicht das heilige warme Licht des Herrn Praios empfangen?

Das ist eine Zumutung und Frechheit, laßt mich in die Stadt ein, seht ihr nicht das ich eine lange Reise hinter mir habe? Gebietet ihr hier nicht der Gastfreundschaft der Travia?
Wache:Ich habe Befehl die Stadt abzuriegeln
Das kann ja wohl nicht wahr sein, den offenkundigen Schmuggler mit dem Jade-Schmuck läßt er hindurch nach einer plumpen Bestechung und hier stellt er sich der Kirche in den Weg….

Wie könnt ihr es wagen! Nehmt eure Finger von meine Schultern!
Varena schwingt das Sonnenzepter, welches in Tüchern gehüllt war um sich.
Bei Praios´ ewigem Glanz – Verblendet bist du, geblendet sollst du sein!" Die Wachen weichen geblendet zurück und ein kleiner Tumult kommt auf an der Ingvalfeste.
Ihr wagt es euch der Kirche des Herrn Praios in den Weg zu stellen? Varenas Gesichtszüge entgleiten kurz Ich bin die Bannstrahlerin Varena von Karden in heiliger Mission in eurer götterverlassenes Andergast und wenn ihr nicht auf einem Scheiterhaufen enden wollt, gebt ihr nun den Weg frei und führt mich zu eurem König ! Ihr Stimme ist fest und laut als sie über den Ingval verhallt, alle umstehenden sehen sie verdutzt an … und geben den Weg frei.

Kurz darauf treffen unsere Abenteurer auf Varena und helfen ihr mit einem Alchimisten des Roten Salamander und überreichen ihr Marisellas Testament und Wendemar. Varena prüft Volkenkratz Sohn des Eisenbart, ob seiner Götterfürchtigkeit bevor sie ihm Vertrauen entgegen bringt und läßt sich über Marisellas Schicksal nichts anmerken, was ihr Gefühlswelt angeht, danach überschlagen sich die Ereignisse in Andergast.

Varena verurteilt den König zur Pilgerfahrt und vor einer Göttergericht, ob seiner Taten, ebenso den Marschall von Tannhauser; Einzig Erbarmen zeigt sie in einem Aufschub, die Pilgerung soll beginnen nach Wendemars Genesung. Sie verpflichtet die Helden und einige Soldaten und zeiht los um den Schein-Geweihten von Straub zu stellen, dabei finden sie seinen Weg mit unheiligen gepflastert … an seinem “Praios-Schrein” wurde Eichbald von Fassbender grausamst geopfert, der Schrein ist damit den Göttern nicht länger geweiht es finden sich erneut die Zeichen, wie in der Nacht, in der Marisella verbrannt wurde und in den Überresten des Peraine-Tempel.
Nun ist sich Varena sicher und die offene Jagd beginnt auf Straub, das Muster ist klar und das letzte Ziel ebenso der Rondra-Schrein, der bereits von Untoten bewacht wird. Varena kann das Gezücht mit einem Schutzsegen schwächen und auch hier zeichnet sich nichts gutes ab, der Schrein scheint aber noch intakt nur vom Geweihten selbst fehlt jede Spur bis ein monströser Knall die Stille zerreist, es scheint eine Explosion firun-wärts gegeben zu haben, dort klafft nun ein großes Loch im Stadt-Wall Andergasts und es finden sich auch die Überreste des Rondra-Geweihten, damit sind Kunhuta und Volkenkratz die letzten Vertreter der Götter in Andergast.
Die Hetzjagd geht mit den Helden und einige Gardisten (der Rest verweilt um den Rondra-Schrein zu schützen) nun tief in die Wälder gegen Mittag des 23ten Hesinde kann die Gruppe Gundel von Straub an einem kleinen Bachlauf stellen. Dieser ergibt sich dem Wahnsinn und rammt sich eine schwarze Klinge ins Herz mit den Worten Azzitai scheidet er aus der Welt Deres und macht Platz für etwas Anderes, das aus seinem Körper “schlüpft” nur mit vereinten Kräften und unter dem Schutz Praios selbst gelingt es dem kleinen Haufen Helden Azzitai den Brandstifter einen dreigehörten Diener eines Erz-Dämonen in die Kniee zu zwingen ….. einiges ist der unheiligen Flamme der Niederhöllen zum Opfer gefallen, aber die Helden sind sicher einen wichtigen Sieg errungen zu haben nur Varena scheint noch nicht zufrieden als sie am Abend im Walde kampieren auf dem Rückweg nach Andergast

Niemals hätte ein Paktierer Agrimoths auch diese Untoten beschwören können, das mit dem Alchimisten geht mir ja noch auf … aber wir haben noch nicht alles aufgedeckt, die Wahrheit wurde noch nicht genüge getan, der Gerechtigkeit erst recht nicht!

… to be continued

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Andergast, ein Problem, das sich selber lösst?
Feuer und Flamme

Ich bin verzweifelt…
Nichts, aber auch gar nichts was ich versuche funktioniert.
Zunächst hatte ich mir ganz schlau ausgedacht, bei den uns nicht feindlich gesinnten Zunfthäusern Hilfe für Marisella zu organisieren.
Dazu ließen wir den Torwaler beim vermeintlichen Regentensohn zurück, Garwin und ich gingen ins Lederviertel, Fala und Volkenkratz ins Tuchviertel.
Leider konnten wir zunächst niemanden antreffen, da sie Zunftmeister wohl schon beim Schloss waren, wo Marisella unerwartet schnell auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
Volkenkratz und Falla waren noch da, konnten es aber nicht verhindern. Sie berichteten, das angeblich die Leiches des Regentensohnes mit verbrannt wurde. Außerdem brannten die Flammen des Scheiterhaufens bläulich,
und konnten auch durch Regen nicht gelöscht werden. Ein Plötzlich aufziehendes Gewitter kann man wohl als Zeichen der Götter bezüglich Marisella deuten, leider hatten die roten Salamander wohl vorgesorgt, und den Scheiterhaufen unlöschbar mit Hyliafeuer präpariert.
Dann wurde es ganz Seltsam. Als Volkenkratz den Grabsegen über die Überreste von Marisella und der angeblichen Regentenleiche spracht, sprang etwas aus dem Feuer und hinterließ ein seltsames Zeichen. Bei allen Göttern und Dämonen, was geht hier vor?
Ich versuchte in der zwischenzeit einen Rotroben-Dieb im Gildenhaus der Lederzunft zu überführen. Leider war mir das Glück nicht hold, so dass ich nur viel Zeit verschwendete.
Als ich es endlich aufgab, fand ich draußen auf der Strasse auch noch eine lebende Leiche, die ich mangels geeigneter Waffen nicht mal angreifen konnte und so ziemlich planlos die Flucht ergreifen musste.
Auf meinem Weg zurück traf ich Vlad, einen Rotrobenträger. Er kannte meinen Namen, und ich habe das gefühl, er hat mich nach unseren Gespräch weiter verfolgt. Aber er hatte eine Ausrede, also gingen wir zusammen zum Zunfthaus Leder zurück. Dort trafen wir wieder mit Garwin, Fala und Volkenkratz zusammen, die sich um Slanka, die Zunftmeistern der Lederzunft kümmerten, die einer heimtükischen Dolchattake zum Opfer gefallen war.
Meine Wut auf die nicht greifbaren Feinde entlud sich in einer (wenig erfolgreichen) Dolchattake auf Vlad. Gemeinsam überwältigten wir Ihn, und versuchten ihn im Gildenhaus zu befragen.
Das war aber wenig erfolgreich. Immerhin fanden wir bei Ihm eine Dolchscheide, die zu dem Dolch von dem Attentat auf Slanka paste, und einen Beutel mit dem Säurepulver aus dem Badzuber-Mord.
Nebenbei verschwand auch noch der Körper den enthaupteten Lebenden Leiche (die wohl Garwin erledigt hatte), aber den Kopf übergaben wir den Flammen.
Dann mussten wir aber zügig die Flucht antretten, da ein Ork mit einer Axt die Tür einschlug, und uns das (hier wohl übliche ) Hyliafeuer entgegengeschleudert wurde.
Somit ist auch das Zunfthaus Leder ein Raub der Flammen geworden.
Sind die den alle Wahnsinnig hier, und wollen die ganze Stadt abfackeln?
Wir zogen uns zum Zunfthaus der Tuchmachergilde zurück, wo der Zunftmeister Aleks Heleief unseren Ausführungen zunächst wenig Glauben schenkte.
Ich muss ja auch zugeben, es klingt wie die Erfindung eine kranken Hirns, was hier in dieser Stadt passiert.
Aber auch als wir ihn scheinbar ein wenig überzeugen könnten, lamentierte er nur, das die Tuchgilde sehr arm und mit wenige Einfluss wäre.
Verdammt, es scheint, wir finden keine Freunde mit Einfluss.
Er forderte uns auf, in Anbetracht der Sachlage Wache zu halten, und begab sich zu Bett.
Garwin übernahm die erste Wache, aber ehe wir anständig auschlafen konnten, wurde er schon von Konhula (einer Tuchmacherin) geweckt (ähm…), und sollte uns warnen.
Als wir alle wach waren, war Konhula aber schon wieder verschwunden, und wir waren etwas ratlos.
Ich machte ich mich auf den Weg, nach dem Thorwaler und dem Regentensohn zu schauen.
Ich fand nur einen toten Ork, ansonsten war niemand in der Hütte.
Ich erkundete nochmal den Geheimgang (dunkel, verdammt, ich bin schlecht ausgerüstet…), fand aber auch auf der anderen Seite in dem Haus niemanden.
Die anderen weckten schließlich Aleks Heleief und Slanka, und es wurde seltsam. Beide waren sehr einsilbig, und Aleks wurde zur Burg gerufen.
Mit Slanka war nichts an zu fangen, und Volkenkratz entdeckte eine kleine Blutspur aus einem ihrer Ohren, die aber schon getrocknet war, und wir konnten in dieser Hinsicht nichts weiter herrausfinden.
Auch Volkenkratz, Fala und Garwin untersuchten die Hütte mit dem Regenten etwas später noch, und fanden Spuren von einer auf der Rückseite eingedrungen lebenden Leiche, die wohl auch den Ork getötet hat.
Irgendwann wieder vereint, beschlossen wir, Konhula zu suchen.
Wir fanden auch ihr Haus, aber die Rotrobenträger waren mal wieder schneller, und einer von Ihnen flüchtete, nachdem er mir eine verpasst hatte.
Den mutigen gehört die Welt… jaja, eher die Kopfschmerzen…
Konhulas Haus war durchsucht worden, und wir fanden keine Hinweise auf ihren neuen Aufenthaltsort.
Im abgebrannten Perainetempel fanden wir dieselben Symbole, die das Wesen aus dem Feuer hinterlassen hatte.
Volkenkratz war bestürzt ob dieser Entweihung.
Zurück bei der Tuchmacherzunft mussten wir feststellen, das Slanka zur lebenden Leiche geworden war.
Damit konfrontierten wir den Geweihten des Praijostempels, der daraufhin Slanka inclusive des Gildenhauses niederbrannte.
Ich bin Schockiert… so viel Glaube, und so wenig nachdenken. Fanatiker….
Es ist ganz schlimm… wir hinterlassen eine Spur abgebrannter Häuser,
Tristania ist hinter den Mauern der Magierzunft unerreichbar, der Thorwaler und der Regentensohn verschwunden.
Es steht schlimm. Ich muss hier weg.
Vielleicht kann ich die anderen Überreden, sich mit mir zusammen in die Wälder zurück zu ziehen, diese Pflaster hier wird mir zu heiß.
Allerdings würde ich doch ganz gerne den Regentensohn mit dabei haben, er scheint mir unsere letzte Chance zu sein, hier noch etwas zu bewegen.
Wobei, wenn die hier so weiter machen, muss man auch in dem Aschehaufen, der früher mal Andergast hieß auch nichts mehr Bewegen

Firun steh mir bei,
Yardonn, ungefähr der 24. im Monat Hesinde

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Andergast, ein Alptraum der sich Stadt nennt...
Neue Tage, neues Unheil

Nachdem meine ersten Tage in Andergast eher ruhig verlaufen sind, zeigt Andergast nun sein hässliches Gesicht.
Und damit meine ich nicht den Unrat auf den Straßen… naja, eigentlich doch, nur läuft der Unrat hier auf 2 Beinen.
Es ist unglaublich, so fand sich doch im Waschzuber des Tempels eine aufgelößte Leiche.
Außerdem hat jemand Hyliafeuer im Ofen des Tempels verwendet, wohl um die Papiere von Vater Perianus zu vernichten.
Aber das war nur der Anfang.
Die anderen versuchen Hilfe für die Aufklärung der Vorfälle zu hohlen.
Einige Sachen von Fala sind verschwunden, und einer Eingebung folgend wuchte ich das Skelet aus dem Waschzuber und untersuche die Kleidungsstücke an der Leiche. Eines sieht sehr nach Falas verschwundener Schärpe aus. In dem Moment wird mein Verdacht zur Gewissheit, man hat es auf uns abgesehen, als Sündenböcke. Leider sehr erfolgreich, ehe ich meine Untersuchungen vollenden kann, werde ich auch schon von der STadtgarde verhaftet. Im Kerker (modriges, feuchtes Loch, oh wie ich Andergast hasse…) treffe ich die anderen. Wundersammerweise hat die Garde uns alle schnell aufgegriffen. Naja, mich wundert es nicht. Überall sind Leute mit leicht rötlichen Roben im Spiel. Und der Alchimistenorden heißt irgendwas mit “rotem Salamander”. Schwer zu beschaffene Alchimistische Materialien, Hyliafeuer… es ist recht klar, wer da wohl tief mit drin steckt. Und als Fremde in dieser Stadt sind wir nun mal die perfekten Sündenböcke.
Im Kerker treffen wir auch Vater Prianus, der schwer mitgenommen ist, und offensichtlich schon seit Tagen eingekerkert und schwer misshandelt ist. Andergast stellt sich als Rechtlich saubere Stadt da, nach einer “Audienz” beim König kommen wir sogar in einen besseren Kerker. Aber das Vater Perianus plötzlich (angeblich.. keiner von uns hat die Leiche gesehen) tot ist, zeigt das man hier nicht sicher ist. Meine Fluchtpläne mit der Zucht Steinfressender Käfer geht nur langsam vorran, aber wenigstens beschäftigt es mich. Man könnt hier Wahnsinnig werden.
Das Essen ist gut, wird aber von Rotrobenträgern gebracht… das macht mir Sorgen.
Aber nachdem sowohl eine Wache als auch eine Maus den Vorkoster gespielt haben, beschließe ich, das das Risiko vertretbar ist, und witme mich dem Erhalt meiner Gesundheit… wobei, so ganz gut steht es damit nicht, das Wundfieber wütet wohl immer noch in mir, ich fühle wie meine Kräfte immer mehr schwinden.
Am nächsten Tag wird Volkenkratz frei gelassen, und Garwin erhälte ein Angebot, das er eigentlich nicht ablehnen kann.
Er tut es aber wohl doch, die Andergastische Armee schein nicht sein Ziel zu sein, sogar als Offizier nicht.
Eine weiter Nacht im Kerker.
Für Heute ist unsere Verhandlung angesetzt. Meine Käfer scheinen nicht so recht vorran zu kommen.
Wir bekommen ein Traumhaftes Essen… das Wort von einer Henkersmahlzeit macht die Runde.
Aus einem Gepräch der Wachen erlauschen wir, das zum einen Felin (Zunftmeister Holz) verschwunden ist, und ein Neuer gewählt wird… Ich bekomme langsam einen Anflug von Panik… unsere Gegner sind so mächtig, dass sie es sich leisten können, Gildenmeister verschwinden zu lassen.
Neuer Zunftmeister ist Eichbald von Fassbender, ein uns höchst verdächtiges Subjekt der meiner Meinung nach einer der Rotrobenträger ist, und wohl ein wichtiger dazu.
Ich sehe einen letzten Kampf vor mir, als die Abstimmung gegen uns am Ende von Ihm abhängt. Doch er stimmt für uns. Ich bin verwundert, doch ist meine Meinung fester den je, das er ein verschlagenes Subjekt ist.
Die Schmiedezunft stimmt gegen uns, Tuch natürlich für uns. Leder enthält sich, eine Entscheidung die mir in Anbetracht der Umstände Respekt abnötigt. Und dann stimmt Eichbald für uns… aber nicht, ohne nochmal auf Marisella’s Schuld hin zu weisen.
Es sei wie es sei, das wird mir zu komplizert.
Wir erhalten eine Haftentschädigung, unsere Sachen und ziehen Richtung Tempel der Peraine. Dort begrüßt uns schon heller Feuerschein.
Der Tempel ist offensichtlich nicht mehr zu retten. Mit rascher Hilfe aus dem Lederviertel und betont langsamer aus dem Holzviertel kann ein übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindert werden.
Wir beschließen uns ins Gasthaus zum Ochsen ins Lederviertel zur Nacht zu begeben und verbringen dort auch eine Ruhige Nacht. Am nächsten Tag durchsuchen wir die Reste des Perainetempels. Wir finden Hinweise, der der Tempel mit Hyliafeuer vernichtet wurde. Wir finden auch ein Pergament aus dem hervorgeht, das Marisella wohl eine Rahja-Geweihte ist, nicht eine Novizin der Peraine. Leider ist dieser Glaube in Andergast verboten, so das ich große Angst habe, das wir mit dem Pergament aufgegriffen werden. Aber Meister Volkenkratz nimmt es an sich. Was wir nicht finden, sind Überreste unsere Ausrüstung.
Schließlich begeben wir uns ins Schmiedeviertel, wo Beowulf von einem Ork angesprochen wird. Ich verliere langsam wirklich den Verstand, auf anhieb habe ich Vertrauen zu diesem Ork, und sorge dafür, das wir Ihm schnell folgen. Ich hatte keine Zweifel das Richtige zu tun, als er uns einen geheimen Kelleraum zeigte, und auch als sich die Tür über uns schloß. So kammen wir durch einen geheimen Tunnel Rahja-Praios wärts zu einem anderen Haus.
Dort fanden wir einen wahrscheinlich durch eine vergifteten Dolch verletzen jungen Mann. Leider versagte unser Heilkunst, so das er weiter vor sich hin dämmert, aber offensichtlich war auch schon jemand dabei, sich um Ihn zu kümmern. Ausserdem fanden wir unsere eigentlich im Tempel verschollene Ausrüstung. Ich muss wild spekulieren, doch ich vermute der junge man ist der verschwundene Sohn des Regenten, und Marissela seine “gute Fee”. Also warten wir auf Ihre Rückkehr. Ich habe Zeit, über die Verhältnisse hier nach zu denken.
Leider kommt Marisella nicht… nur der Tumult draussen kündet davon, dass Sie gefangen genommen wurde. Mist. Ich bin erst mal ratlos, was nun zu tun ist.
Ich bin nahe dran, mein Glück an der Mauer zu versuchen. Diese Stadt, diese Menschen, diese Intriegen. Das ist nicht meine Welt, hier bin ich relativ hilflos. Ich will zurück in meine Welt, wo weniger Menschen weniger Verlogenheit bedeuten. Aber ich kann nicht gehen. Mariselle ist offenbar noch mehr ein Opfer diese Intriegen als wir, und ich schulde es ihr, alles zu versuchen, was in meiner Macht steht ihr zu helfen.
Jardonn, 21 oder 22.er im Monat Hesinde

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Andergast sehen und Leben...
Stadtleben...

Wir schrieben den 15. des Monats Hesinde als wir Andergast erreichte. Andergast… würde ich Städte nicht sowieso nicht mögen, Andergast wäre ein guter Grund, zu dieser Einstellung zu finden. So ein dreckiger Ort. Aber auch ein Ort der Möglichkeiten bietet. Ich habe Unterkunft im Perainetempel gefunden. Auch wenn Vater Perianus selten zugegen ist, und auch die Novizin ein recht unstetes Leben zu führen scheint, wird doch ausreichend für mich gesorgt, was nicht zuletzt auf den Zwerg zurück zu führen ist. Bei der “Einreise” nach Andergast (wohl erst mal ein Weg ohne Rückweg, da die Stadt abgeriegelt ist..) trafen wir noch eine Reisende, und auch einen Thorwaler, mit dennen wir zusammen im Perainetempel untergekommen sind. Besonders Fala erweißt sich als sehr Hilfsbereit. Tristania und ihr Leibwächter sind derweil in einem Gasthaus untergekommen. Zwischenzeitlich ist mein Zustand trotz meiner Krankheit so stabil, das ich anfangen konnte, meine verlorene Ausrüstung wieder zu ersetzen. Ich bin bei der örtlihcen Gilde im Bereich Bogenbau eingestellt worden, und obwohl meine Fähigkeiten doch noch nicht Meisterlich sind, gelingt mir doch die Arbeit zumindest zur Hälfte. Der Thorwaler arbeitet zwischenzeitlich im Sägewerkt, während Tristania und Garwin ihren Geschäften Nachgehen. Eigentlich geht es hier ganz ruhig zu. Naja, bist auf einen Waldschrat, der durch die Baumfällarbeiten aufgeschreckt wurde, und den Thorwaler fast zermatscht hätte. Aber die Andergaster sind gut vorbereitet und haben sogar Hylia-Feuer für die Bogenschützen. So war die Sache schnell erledigt und der Schrat ließ leicht angesengt von der Stadt ab. Hach, es fühlte sich gut an, mal wieder einen Bogen in der Hand zu haben, auch wenn es nicht meiner war.
Heute Nacht hatte ich einen Unruhigen Schlaf. So sah ich, wie sich die Novizin aus dem Tempel stahl. Trotz meiner Verfassung schlüpfte ich schnell in meine Kleidung, griff mir noch einen Dolch und schlich ihr Hinterher..

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Andergast
Morastige Wiege der Gesuchten

Seit 15 Jahren hat Andergast nun seine Unabhängigkeit erklärt und dennoch herrscht Krieg in diesem gebeutelten Königreich.
Ihre Zünfte halten das Juwel am Fluß Ingval am Leben auch in diesen schweren Zeiten.
Unsere Helden werden von Vater Perianus in das Tuchmacherviertel geleitet, dort treffen sie das erste mal auch auf Marisella und sind fasziniert über die Aufgeschlossenheit die hier allgemein gelebt wird, angefangen bei den örtlichen Bräuchen, z.B. dem Flösseln ….

Wenig später werden diese Erfahrungen im Kerker Andergasts ausgebaut. Viele Ereignisse reihen sich wie Perlen an eine Kette.
Marisella bleibt verschwunden und soll brennen, nachdem der Peraine Tempel in Flammen steht.
Marschall Wenzeslaus von Tannhauser ist fest von der Schuld eines oder mehrer Übeltäter überzeugt und verdächtigt zunächst unsere Gruppe.
Eichbald von Fassbender übernimmt den Sitz im Holzviertel. Und auch der Sohn des Regenten ist verschwunden …

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gen Efferd
Bericht Jardonn

Bei Firun, endlich scheint es aufwärts zu gehen.
Ich kann wieder auf den eigenen Beinen laufen. Allerdings habe ich die direkte Gefangenschaft nun wohl gegen eine starke Abhängigkeit, bzw. ein Schuldnerverhältniss getauscht.
Aber fangen wir beim Anfang an. vor vielen Wochen…
Die Aktion gegen den Posten der Orks war vielleicht doch ein bisschen sehr ambitioniert.
Nun ja, jedenfalls ging die Sache leicht daneben, und ich landete in einem Käfig.
Warum die Orks mich nicht direkt einen Kopf kürzer gemacht haben, ist mir wirklich nicht klar.
Sie machten sich wirklich viel Mühe mit mir, wären unserem langen Weg gen Efferd.
Wie ich jetzt weiss, in Richtung der Orklande.
Dafür das ich nun wirklich bei jeder Gelegenheit versucht habe meinen Bewachern das Leben schwer zu machen, haben sie mich wirklich “gut” behandelt. Irgendwie muss wohl irgendso ein Schame richtig Interesse an mir haben…
Nun ja, ich auch an ihm… aber erst, wenn ich wieder ein paar gute Waffen habe.
Nach unzähligen fruchtlosen Fluchtversuchen, nachdem unsere “Reisegesellschaft” immer kleiner wurde, bis schließlich nur noch ich und 2 Orks übrig waren, wurde ich schließlich von dieser Frau names Tristania und dem Kämpfer Garwin befreit.
Leider befindet sich meine gesamte Ausrüstung in der Obhut eines anderen Orktrups, so das mir außer etwas improvisierter Kleidung, und ein paar erbeuteten oder improvisierten Waffen nichts mehr geblieben ist.
Und gerade als ich dachte, hey, nun geht es aufwärts, kam dann die Sache mit der lebenden Leiche.
Nun ja, es ist ja vielleicht nicht die feine Art, 3 gehängte Menschen vom Baum zu schneiden, weil man auf die Seile scharf ist, aber deshalb muss doch nicht direkt die frischest Leiche mit ihren Krallen auf mich losgehen.
Naja, mit Garwins Hilfe war das Vieh schnell erledigt, leider war der Kratzer den ich mir zugezogen habe, nicht so harmlos wie sonst immer.
Innerhalb weniger Tage wandelte ich an der Schwelle zum Tode.
Zum Glück haben mich meine neuen Gefährten vorläufig gerettet.
Naja, ich fühle ich immer noch nicht ganz gesund, und der Geweihte meinte, es könnte insgesamt ca. 3 Wochen dauern.
Nebenbei hat die Angelegenheit wohl einige Dukaten verschlungen.
So stehe ich also hier, mit Kleidung die mehr als Lumpen zu beschreiben sind, einem Messer das an einen Stock gebunden ist als Speer, einem Messer und einem Säbel.
Auf mir unbekanntem Gebiet in Richtung der Stadt Andergast.
Ich weis echt nicht, wie das weiter gehen soll.
Ich hoffe, Firun leitet meine Wege

Jardon, im Jahr BF 954

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nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Reisebericht Tristania:
Wir befinden uns im Monat Hesinde 953 nach B.F..
Der Winter bricht so langsam herein. In der Region Andergast befinden sich zwei Abenteurer auf einer Mission. Die Magistra Tristania Regnas zu Methumis wurde ausgesandt Richtung Orkland. Ihr Ziel ist ein tief im Land befindliches orkisches Artefakt, sei es zur Untersuchung oder idealerweise als Beute. Da die Magistra ein studierter Stadtmensch ist, hat sie auf ihrem Weg den Söldner Garwin Sator angeheuert, zu einem äußerst großzügigen Lohn. Dieser folgt ihr gehorsamst, da sein Kodex es ihm nach einem geschlossenen Vertrag gebietet. Nach einer ganzen Weile (scheinbar Monate entfernt vom Horas Reich) kehren die beiden zusammen mit ihren drei Pferden in das kleine Dörfchen „Zum goldenen Trutz“ ein. Hier ist für Unterkunft und eine spartanische Winterausrüstung gesorgt. Seltsame Dinge gehen vor sich (Dienstmädchen Rosalla, prächtiges Pferd, notgeiler Ork), stehen jedoch scheinbar in keinem Zusammenhang zum Auftrag der beiden Gefährten. So ziehen die beiden denn weiter, zugegebenermaßen recht ahnungslos, was Gegend und Witterung angeht. Nachdem das Lastpferd nach und nach seine Hufeisen einbüßt, suchen die beiden mit Hilfe einer bunt zusammengewürfelten Truppe Reisender einen einsiedlerische Schmied auf, der ihnen hilft. In dieser Nacht jedoch gibt es ein Böses Erwachen, quasi mitten im Feuer, da jemand die gesamte Behausung des Einsiedlers in Brand gesetzt hat. Einigermaßen unversehrt, jedoch ohne Pferde, machen die beiden sich auf die Spurensuche und Verfolgung der möglichen Verursacher quer durchs Feld. Die nächsten Tage werden ein ziemlicher Spießrutenlauf, es gilt, irgendwie Nahrung und Feuer zu beschaffen, und das Mitten im Winter und mit quasi keiner Ausrüstung…

Irgendwann jedoch findet sich die Spur, zunächst zieren anderthalb tote Pferde (ihre ehemaligen Pferde) den Weg, dann findet sich ein Karren mit gebrochener Achse. Drumherum Käfige und zwei Leichen, ein Zwerg und ein Mensch. Eine Nacht später entdecken Tristania und Garwin zwei Orks um ein Feuer, zusammen mit drei Pferden. Begonnen mit einer List, die auf den zuvor notgeilen Ork abzielt, kommt es zum Kampf. Letztendlich können die beiden Orks bezwungen werden. Es stellt sich heraus, dass diese noch einen lebenden Gefangenen mit sich geführt haben, den Garwin befreit, nachdem Tristania mit ihrer zuvor durch Torheit ausgekugelten Schulter gescheitert ist.
Er stellt sich als Jardonn vor und nach kurzer Skepsis seitens Tristania leistet er ihr erste Hilfe mit Wundverpflegung. Scheinbar war er monatelang Gefangener der Orks, nachdem er sich von seiner eigentlichen Reisegruppe getrennt hat, in der unter anderem ein gewisser Tristan Regnas mit von der Partie war. Tristanias Ohren werden sehr hellhörig, könnte es sich doch um Ihren lange vermissten Bruder handeln. Zusätzlich hat sie das Gefühl, Jardonn schon einmal begegnet zu sein, jedoch entgleitet ihr die letztendliche Erinnerung immer wieder.

Nachdem Jardonn sich notdürftig ein wenig Kleidung zurechtgebastelt hat, um nicht gänzlich unverhüllt zu sein und die Orks durchsucht wurden, folgte man dem nun erkennbaren Pfad weiter zusammen mit zwei Pferden. Doch wo führte der Pfad hin, und wie sehr sollte sie das Wetter noch plagen ohne Ausrüstung und Proviant?
Ein oder zwei Tage später, das Zeitgefühl ging so langsam gänzlich verloren, fanden sich plötzlich drei Leichen hängend an einem Baum (eine Weide). Jardonn wollte diese herunterholen, hauptsächlich, um sich die benutzten Seile zu eigen zu machen. Nachdem er die Leichen vom Baum getrennt hatte, erlebte er jedoch eine böse Überraschung. Eine der Leichen erwies sich als lebendige Leiche und fügte ihm eine böse Kratzwunde am Bein zu. Letztendlich konnte der Gegner durch Garwin und Jardonn niedergestreckt werden. Es stellte sich heraus, dass die Verletzung eine Böse Vergiftung nach sich zog und es Jardonn stündlich schlechter ging. Sie mussten um jeden Preis einen Heiler oder Geweihten finden.
Weitere Tage später begegneten sie auf dem Weg einem orkischen Wanderer, der ihnen die grobe Richtung erklärte und unter einem ihrer Pferdesattel ein Amulett hervorholte, welches die Gefährten noch nicht entdeckt hatten. Im Tausch gegen eines der Pferde überließ er ihnen einen Rucksack mit Proviant.
Letztendlich kamen die drei zwei Tage später an dem vom Ork beschriebenen Gasthaus an. Jedoch war auch hier kein Heiler zugegen. Sie erfuhren jedoch, dass sie sich nur wenige Tagesmärsche von Andergast befanden und deckten sich direkt mit Proviant ein.
Um dem verwundeten Jardonn möglichst schnell Hilfe beschaffen zu können, entschieden sie sich, den direkten Weg weiter zu gehen ohne alle auf dem Weg liegenden Unterkünfte anzusteuern oder viele Pausen zu machen. Durch glückliche Fügung ergaben sich zwei Umstände. Zunächst trafen sie auf einen Boten der Pfeile, den sie verpflichteten, binnen zwei Tagen mit einem Geweihten wieder ihren Weg zu kreuzen. Am folgenden Abend gesellte sich auf wundersame Weise aus dem Nichts eine „Tochter der Nacht“ zu Ihnen. Diese machte dem bewusstlosen Jardonn durch einen Traum ein eigensinniges Angebot welches er jedoch ablehnte. Jedoch konnten Garwin und Tristania sie dazu bringen, Jardonn ein wenig Linderung zu bringen. Im Gegenzug dazu entschwand sie mit dem zuvor bei einem der toten Orks gefundenen Amulett.
Am darauf folgenden Tag kehrte der entsandte Bote mit einem Peraine Geweihten „Peranus“ aus der Stadt Andergast zurück. Dieser verschaffte Jardonn mit einem Segen weitere Linderung, jedoch gab er bekannt, dass die Gruppe für eine Heilung dringend in den Peraine Tempel der Stadt müsse und die Krankheit bis zur vollen Auskurierung einige Wochen Zeit in Anspruch nähme .

Letztendlich nach der schieren kalten und hungrigen Ewigkeit der letzten Woche erreichte die Gruppe zusammen mit einem Pferd und dem Geweihten „Peranus“ Andergast lebendig…

to be continued

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