Alverans Pforten

Erfolgreich im Orkland angekommen.
Kommt der Prophet nicht zum Berg, muss der Berg zum Prophet kommen…

Noch schwer angeschlagen beschließen wir zügig gen Andergast zu reisen und die echsenhafte Tza-Geweihte mit zu nehmen. Der versuch eine Trage zu bauen endet mal wieder in einem Feenaufstand, weil Bäumeschlagen hier nicht wirklich gut gefunden wird. Verdammt, ein Wald liefert Baumaterial und Nahrung. Punkt… Verdammter Feenwald… nichts wie weg.
Ein zugelaufenes Pferd, von dessen Besitzer nur noch ein Fuß übrig war, hilft uns weiter.
So erreichen wir wieder die Weggabelung. Diese ist mit neuen Hinweisschildern in einer uns unbekannten Schrift ausgestattet. Wir beschließen zu lagern, und wenden uns Effertwärts dem Fluss zu. Dort finden wir eine Siedlung von 3 Orkweibchen mit Kindern. Diese scheinen aber einen einen Einfluss von mehr oder weniger menschlicher Blutlinie zu entspringen.
Die Weibchen erzählen uns von „dem Großen“, der Nachts kommt, Essen bringt und „Männer“ mitnimmt. Panik breitet sich aus vor dem Oger, der da wohl kommen wird. Es herrscht ziemlicher Hunger hier, während ich ein paar Erkundigungen einhohle ist es schon verwertet… Naja, mit unserer Jagtbeute zusammen wird man hier einigermassen satt. Allerdings mussten wir lernen, niemals den Zwerg in so einer Situation kochen zu lassen, davon etwas zurück zu halten im Angesicht vieler hungriger Mäuler war ihm wohl nicht möglich… Argh… sind doch nur Orks… naja, verdammt, nicht nur…
Wir schreiben das Jahr 7 nach der Eroberung… EROBERUNG… nun ist nicht nur das Svelltal zu befreien, sondern auch dieser Landstrich. Wir reimen uns zusammen, das wohl der Leiter der Magierakademie (Xernos Vernitor) zusammen mit einem grossen Kriegsheer der Ork gewaltige Eroberungen gemacht hat. Verdammte Magier, machtgeiles Gesindel, noch nicht mal ihrer Rasse treu.
Es ist zum Weinen. Wir wollten ins Orkland, und nun sind wir im Orkland. Es kam zu uns.
Wie praktisch…
Aber man war überhaupt nicht Feindselig, und wir bekammen auch eine leere Hütte. Irgendwie verdichtete sich bei mir das Gefühl, das es kein Oger ist, der bei Nacht dann kommt.
Schließlich stellte sich der Große als ein kräftig gewachsener Ork (auch mit Menschlichem Blut…) herraus, und das Dorf als eins seiner Harmesdörfer (bis zu 10 Weibchen sind Stadthaft, unserer hat noch mindestens ein anderes Dorf einen Tag Effertwärts). Eine gemeinsame Jagt mit Kirrkusch brachte weitere Erkenntnisse über die Kultur dieser Mischlinge. Starke Kinder werden für ein Mannabarkeitsritual Effertwärts fortgeschickt… Schwache auch, wenn die Kinderpopulation zu hoch ist.
Kirrkusch behauptet, das das Menschenblut in Ihnen „magisches“ Blut ist, und das die starken damit sogar Oger besiegen, und das das Dorf wegen einem vergrabenen Ogerknochen sicher ist.
Allerdings wird Volkenkratz zusehends müder, kann schon die Tza-Geweihte wegen Einschlafen nicht mehr schützen, die von einem Orkkind am Schwanz angeknabbert wird.
Nebenbei stellt sich herraus, das sich Beowulf nur im Mondlicht verwandelt, bleibt er z.B. in einer Hütte, bleibt er Thorwaler.
Am Abend verläßt Kirrkusch dieses Dorf wieder, wir auch am nächsten Morgen, um den Zwerg aus dem offenbar unheilvollen Einfluss (anti-Oger Zauber???) zu bringen. Die Tza-Geweihte auf einer Trage, den Zwerg gestütz/ geschleift von 2 anderen.
Zuerst zurück zur Kreuzung, dann weiter den weg richtung Andergast (was die Orks wohl nun Ansast nennen…).
Nach einiger Zeit macht der Weg Biegungen, die uns unbekannt vorkommen. Als wir ihnen Folgen, melden sich versteckte Sinne. Wir stellen fest, das wir im Wald sind, nicht auf dem Weg, sehen aber den Weg. Und Spinnweben bedecken unsere Körper ein bisschen. Wir tasten uns zum Weg zurück, und gehen durch den „gewachesenen“ Wald. Irgendwann verschwindet die Illusion, und wir gehen wieder auf dem Weg auf dem Weg… ähm…
Als es Zeit wird zu lagern finden wir einen Platz wo wir hoffen Beowulf vom Mond fern zu halten, sammeln etwas Feuerholz und bauen Fallen um unser Lager. Es hätte mich noch misstrauischer machen sollen… Verdammt. Garwins fallen waren leer aber ausgelößt, kein Tiere bei meiner Ansitzjagt zu sehen, nur etwas schnelles am Rande des Wahrnehmungsbereiches. Wir hätten fliehen sollen… naja, man lernt…
In der Nacht überfielen uns dann mehr als 2 Dutzend Spinnen. Und wer jetzt sagt „einfach zertreten“, nun, der hat nicht meine Schuhgröße… die Spinnenkörper ca. 1 Schritt im Durchmesser. Es war ein hoffnungsloses Gemetzel. Pfeil um Pfeil schoß ich in die Menge, Bolzen von Falla kamen dazu. Doch die Spinnemasse zeigte sich unbeindruckt, und versuchte einen riesigen Cocon um uns zu weben. Schließlich fiel Mondlicht auf Beowulf und die Werkatze sprang vor, um mit den Spinnen zu „spielen“. Er zerstörte einen Teil des Cocons, hinterließ eine Spur von toten Spinnen, wurde aber schließlich von der Übermacht besiegt und in deren Bau geschleppt. Der Rest von uns sah nicht wirklich gut gegen die Biester aus, die auch zum Teil taktisch geschickt von oben angriffen, so das wir nicht zu Beowulf vordringen konnten. Garwin leistete seine Teil bravorös, aber es waren einfach zu viele, und die Biester sind verdammt zäh. Falla und Volkenkratz kämpften im Rahmen ihrer Möglichkeiten, konnten aber nur sehr wenig ausrichten. Als die Pfeile stark zur Neige gingen, griff ich zur Axt… nur um nach wenigen Schlägen mit einem Kapitalen Patzer in der Verteidigung fast getötet zu werden. Volkenkratz brauchte mich zwar einigermassen auf die Beine, aber ich sollte ich nicht mehr treffen lassen… was bei meiner nur auf Angriff ausgelegten Nahkampffähigkeit nicht wirklich realistisch ist.
Doch schließlich verschwanden die restlichen Spinnen, und wir folgten der Spur von Beowulf bis zum unterirdischen Bau der Spinnen.
Wir hohlten schließlich alle Gefährten, die Geweihte und Ausrüstung und versammelten uns vor dem Spinnenbau. Ich bin fast am Ende und habe 8 Pfeile im Köcher. Auch Garwin ist merklich angeschlagen. Volkenkratz geht es noch am besten, aber er fühlt momentan keine göttliche Kraft in sich. Falla hatte wohl auch schon bessere Tage.
So stehen wir da, eine kleine, nur knapp mit dem Leben davon gekommene erschöpfte Reisegruppe.
Wie sollen wir Beowulf da retten. Es würde unser Untergang sein.
Was sind unsere Möglichkeiten? Wir müssten schlafen, Wunden lecken und Pfeile und Bolzen ergängen. Doch woher sollen wir diese Zeit nehmen.
Ich weiß es nicht. Wir können da jetzt nicht rein, und doch müssen wir…
Das ist Selbstmord. Das nützt auch keinem….
Was sollen wir nur tun?

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viele Götterläufe später ....

Was die Gruppe bisher herausfand
*sie befinden sich im Jahre 7 nach der großen Eroberung
*Das Gebiet der Orks hat sich enorm ausgeweitet
*Es sind viele Mischlinge in den Gebirgen verstreut und es soll eine Stadt namens Ansast geben, was das ehemailge Andergast sein dürfte
*Es gibt eine Abnormalität im Gebirgswall, wo sich eine Spinnenkönigin ein ganz spezielle Nest gebaut hat, welches die Helden näher kennen lernen durften als gewollt.
*Sie verlieren die Tsa Geweihte, die den Helden das Überleben in der Globule ermöglichte, und lassen sich auf einen Not-Pakt mit einem der Vater-Spinnen ein.
*Die Goblins sind immer noch dort und verehren die Bratpfanne, sie konnten sogar einen Greifen festsetzen.
*Die Region scheint einem Wandel durchlaufen zu haben der in jüngster Zeit zu eskalieren scheint, die Populationen sind immens geworden die Jagdgründe leer, eine Katastrophe dürfte bevorstehen ….
*Wir schreiben das Jahr 974 BF behauptet Thor ein “Händler” aus Ansast der Volkenkratz seine Geschichte “entlockt”
*Der Greif wurde gerettet … vorerst
*Die Schrate scheinen durch die Peraine-Hölzer handlungsunfähig und bringen Yardon zu einem Kirkuschs Dörfern
*Die Goblins ziehen unter Führung ihrer Schamanin in die Winter-Behausung, einem verlassen Bergwerk der Zwerge

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Was bisher geschah

Andergast, was habe ich mir dabei gedacht? Ich hab’s vergessen. Nun gut, gleich zu Beginn dieses Abenteuers traf ich in der Zollfeste auf einen Trupp ganz ordentlicher Kameraden. Das ist aber auch schon das einzig Gute, was ich zu berichten in weiß.. Eine Stadt soll das sein? Eine Ansammlung verhutzelter, baufälliger Häuser, die Gassen eng und voller Unrat, die Einwohner einsilbig und argwöhnig, so gar nicht fröhlich und gesellig. Einen nostrischen Spion suchen sie, und jeden, der sich irgendwie merkwürdig verhält, flössen sie. Ich muss hier weg, kein Ort für gute Geschäfte. Volkenkratz , der Geweihte des hiesigen Peraine Tempels, gewährt uns Gastfreundschaft und so lernen wir auch die Novitzin Peraines kennen, Marisella. Ein recht lebenslustiges, junges Ding. Aber dann gab es auch schon gleich wieder Ärger. Im großen Badezuber des Tempels fanden wir eine Leiche, oder was davon übrig war. Und wer wird verdächtigt und inhaftiert? Wir! Im Verlies lerne ich den verschwundenen Oberen des Peraine Tempels kennen. Er spricht nur verworrenes Zeug. Er habe keinen nostrischen Spion geschützt. Hat er auch nicht, wie wir später erfahren hat er versucht Marisella, eine Geweihte Rahjas, zu schützen. Hier gehen merkwürdige Dinge vor und so können wir von Glück reden, dass wir freigesprochen werden. Oder war das auch nur ein weiterer Schachzug in dem Intrigenspiel, in das wir hier hineingeraten sind. Marisella jedenfalls ist nicht so glücklich davon gekommen. Unter einem fadenscheinigen Vorwand wurde sie verurteilt und verbrannt. Und dann sehen wir zum ersten Mal das dämonische Zeichen. Mittlerweile haben wir auf reichlich mysteriöse Art den Geliebten Marisellas gefunden, niemand geringeren als Prinz Wendemar. Er wurde mit einem vergifteten Dolch verletzt und ist besinnungslos, und als wäre das nicht schlimm genug tauchen jetzt auch noch überall Untote auf. Andergast eine Stadt, die man nicht gesehen haben muss. So langsam aber zeichnet sich ein Muster ab. Der Alchemistenbund der Roten Salamander scheint die Macht an sich reißen zu wollen und so werden die bislang unabhängigen Zunftmeister der Stadt langsam durch Lakeien der Roten Salamander ersetzt. Anscheinend aber konnte Marisella vor ihrem Tode noch einen Hilferuf an ihre Oberin senden und so schaut eine Bannstrahlerin, Varena von Karden, in Andergast vorbei. Obgleich: nicht schon zu spät? Marisella hingerichtet, der Peraine und der Prajos Tempel zerstört und entweiht, der Rondra Geweihte tot. Unser Freund Volkenkratz ist jetzt der einzige Geweihte dieser Stadt. Aber es kommt noch dicker. Als wir, Varena folgend, den flüchtigen neuen Zunftmeister des Lederviertels, Gundel von Straub, verfolgen und schließlich im Wald stellen, opfert der sich nur um einen dreifach gehörnten Feuersalamander-Dämon herauf zu beschwören. Das hat uns gerade noch gefehlt. Ganz knapp gelingt es uns den Dämon nieder zuringen. Muss ich noch eigens erwähnen wie wir aussehen nachdem wir einen Feuersalamander bekämpft haben? Richtig, angekokelt! Und das alles für die Bürger Andergasts, die uns bislang nur Misstrauen entgegen gebracht haben. Und wer zahlt mir jetzt meine Kleidung? Von der Ausrüstung ganz zu schweigen..Was wollte ich nur in dieser Stadt? Ich hab’s vergessen. Auf dem Rückweg plagt uns nachts alle der gleiche Alptraum, Waldschrate. Kaum sind wir wach, wird der Alptraum dann auch schon wahr. Waldschrate greifen Andergast an. Die Alchemisten haben die Stadt im Stich gelassen. Wir stürmen auf der Suche nach Hylia Feuer in die Katakomben der Stadt. Wir finden aber etwas ganz anderes: einen verborgenen Raum mit eisernen Wänden. In der Mitte des Raumes ein blaues, sehr kaltes Feuer, darunter einen frei schwebenden Holzstab und darunter wiederum ein Trichter mit einer Flasche und einer schwarzen Substanz. An der Decke das uns schon bekannte Dämonenzeichen. Die Waldschrate jedenfalls scheinen das Feuer nicht zu mögen, sie lassen ihre Wurzeln, wie zum Angreifen, durch die Decke wachsen. Durch ein kleines Experiment, fragt Jardonn was er sich dabei gedacht hat, können wir in Erfahrung bringen, dass der Holzstab einen wirklich üblen Dämon im Bann hält. Solltet Ihr jemals einen Holzstab unter einer kalten blauen Flamme sehen, glaubt mir, es ist keine gute Idee ihn einfach aus seiner Position zu schießen. Nunja Volkenkratz, als Geweihter der Peraine, konnte es richten. Varena identifiziert den Stab als Teil des “Käfigs”, ein mächtiges Arktefakt der Peraine. Mit vereinten Kräften können wir letztlich den Angriff der Waldschrate abwehren. Andergast und vor allem der junge König , sind uns dankbar und so können wir ein paar Tage rasten und unsere Ausrüstung wieder auf Vordermannn bringen. Dann endlich brechen wir auf, gegen Firun. Nach Anderstein soll unser Weg führen. Na was soll ich sagen ? Unser " Glück" scheint uns hold zu sein. Gleich zu Beginn unserer Reise , in der ersten Taverne, finden wir " nette" Gesellschaft. Mir stehen jetzt noch die Haare zu Berge, wenn ich an die Echse denke! Kleine Krabbelviecher sind ja schon von Übel, aber über mannshohe? Eine Geweihte Tsas soll das sein..Mir völlig egal, die soll mir nur vom Halse bleiben. Volkenkratz hat wohl Mühe sich mit dem offensichtlich schwerhörigen Wirt zu verständigen. Volkenkratz ruft Peraine an, der Wirt versteht nur " Rinde" und bringt Volkenkratz ein Schüsselchen mit Rinde zum Abendessen. Kann man es Volkenkratz verdenken, dass er die Rinde an das Echsendings weiter reicht? Echsen vertragen nur leider keine Rinde, auch kein Fleisch nur Gras, muss man sowas wissen? Wohl kaum. Wir verbringen eine unruhige Nacht in der Taverne und sehen am nächsten Tag zu, dass wir schnell weiter kommen. Die Echse hat die Rinde nicht vertragen und sich gehäutet. Der Wald ist schon merkwürdig, die Tiere sind zum Teil ganz ohne Scheu. Mit unserem Glück stolpern wir zur Essenzeit direkt in einen Trupp von Goblins rein. Die haben gerade einen Oger erlegt. Ehe die Goblins auf Zwerg zum Nachtisch bestehen, können wir sie überzeugen, dass sie sich nichts mehr wünschen als eine Bratpfanne als Wegzoll. Ehrlich gesagt, ich war es leid, das Ding. mit mir rumzuschleppen. Vielleicht wäre ja doch noch alles gut gegangen, wenn Garwin nicht die Kaninchenfallen aufgestellt hätte. Hat er aber. Oder wenn er wenigsten keinen Kaninchen , die ihn nett anblinzeln , den Kopf abreißen würde. Hat er aber. Nur war das kein Kaninchen, sondern eine Fee. Und Feen meucheln gibt so richtig Ärger. Während wir glauben weiter unserem Weg gegen Firun zu folgen, wird die Welt um uns herum merkwürdiger und merkwürdiger. Tiere können reden, das Gras auch. Alles um uns herum wird gewaltig groß oder wir werden klitzeklein , wir wissen es nicht. Von einem Fuchs, es ist der blanke Irrsinn, erfahren wir, dass nur der König uns helfen kann in unsere Welt zurück zukehren. Und, achja, der König freut sich über Wünsche. Davon hätten wir ja genug.. Naja eigentlich haben wir ja nur einen Wunsch: zurück nach Hause. Nachdem weiter laufen in einer Welt , in der alles ständig größer wird nur wir nicht, keinen Sinn macht, wünschen wir uns schließlich zum König. Wir landen, wer hätte das gedacht , auf einem Seerosenblatt, dass inmitten einer unendlich scheinenden Wasserfläche , von einem Fisch gezogen wird. Und was soll ich sagen, der Fisch ist der König, Irrsinn. Wir hocken also auf einem Seerosenblatt und wünschen und wünschen und wünschen. Mögliches, Unmögliches, Sinnvolles, Unsinniges, Gefährliches, Harmloses, Eigenütziges und weniger Eigennütziges. Diese Welt ist Irrsinn. Beowulf hat sich in eine Art Katze verwandelt, ähnlich dem Geschöpf, das ihn in den Katakomben von Andergast gebissen hat, Eigentlich schön plüschig und niedlich, wenn er nicht gerade Hunger hat. Jardonn sieht aus wie sein eigener Pflaumenbaum mit Ästen in den Haaren in grün und violett. Das kann ich später mal keinem erzählen. Nach einer langen Zeit des Wünschens schafft es Jardonn , dass wir ein Portal in unsere Welt sehen: das Maul des Fisches. Mir egal, ich springe da rein. Nur weg, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Oder? Wach werde ich auf dem Waldboden liegend und ins Wurzelgeflecht oder Astgeflecht eines Baumes eingewachsen. Den anderen geht es nicht besser. Die ganze lange Zeit, die wir in dieser anderen Welt verbracht haben, waren unsere Körper bewegungsunfähig und unbeseelt in unserer eigenen Welt gefangen. Ich habe mich gefragt, wie unsere Körper so lange am Leben bleiben konnten, ohne Nahrung und Wasser.. Nachträglich muss ich sagen, ich hätte auch ganz gut leben können ohne die Antwort auf diese Frage zu kennen. Die Tsa-Geweihte, die Echse, hat uns wohl Monate oder Jahre mit Essen und Trinken versorgt. Auf Echsenart. Ich hätt’ das nicht wissen müssen. Eigenartigerweise kann ich mir das auch noch gut merken. Ein Wunsch , in der anderen Welt geäußert, der auch in dieser Welt in Erfüllung geht. Was bleibt sonst noch zu berichten? Wir alle können uns aus unseren Wurzelkokons befreien und Beowulf müsste Beocat heißen, da er eine Wehrkatze ist und bei Vollmond richtig ungemütlich wird, wenn man ihn nicht pausenlos hinter den Ohren grault.

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Panoptikum der geistigen Wirrnis
Wo Peraine abwesend ist, gibt es keine Wünsche mehr.

„Die Zeit schläft in diesem Raume, auf dass sie nicht vergeht
Der Geist schläft in diesem Traume, so dass er sich nicht bewegt.
Das Licht sieht sich als Schatten, schließt es seine Augen,
Ein Blick in diese Welt, mag als Sinn nicht wirklich taugen.

Ich atme in tiefen Zügen, zeitlos alt schmeckt diese Luft
Der Tod schenkt rote Rosen und verkauft Lebenshauch als Duft.
Mein Herz schlägt ganz erregt, ob dieser roten Farbe
Und in meinem Inneren öffnet sich blutend eine Narbe.
Mein Herz! Ruf ich ganz wilde, bist Du noch bei Verstand?
Es lächelt einfach milde
Und wickelt mich in weißes Gewand.“

Schon kurz nachdem ich mein Treiben in ländlichen Gebieten gegen das Wirken im Tempel von Andergast eintauschte, entwickelte sich in mir ein Gefühl , schemenhaft und nicht greifbar, dass ich mit Dingen konfrontiert werden würde, die ich bisher nicht einmal im Ansatz, sondern nur aus Legenden und mythischen Erzählungen kannte.
Aber erst als ich auf die Gruppe von Menschen traf, mit denen ich seitdem als Gefährten verbunden bin, brach sich das Chaos bahn.
Frevel, Untote, Dämonen… und doch dieser eine Moment in der ich meiner Herrin Peraine so nah war wie nie zuvor.
Welche Kraft dieses Licht mit sich bringen kann, wenn man ihm aufrichtig dient!
Mit der Hoffnung etwas von diesem Licht in Andergast zurück gelassen zu haben, brachen wir auf und es war mir gleichgültig wohin. Kein Ziel im Sinne eines bestimmten Ortes hatte ich vor Augen, sondern nur mein Wirken als Geweihter, gleichgültig wo.
Doch wieder musste ich erkennen, dass dieses Wirken abseits der geregelten Ordnung voll von Ablenkungen und Irritationen ist.
Nach einiger Wegstrecke erreichten wir ein Wirtshaus mitten im Wald, in dem einer Menge weltlicher Dinge gefrönt wurde. Aber als erstes bohrten sich dort Echsenaugen in mich hinein. Ich weiß nicht wie kurz ich davorstand, mich und mein geringes Talent im Umgang mit meinem Lindwurmschläger zu vergessen und dieses Frevelwesen meines Volkes in den Enddarm des Drachens zurückzuschicken, aus dem es einst gekrochen sein musste.
Ich muss wohl Peraine danken, die mir ein Fünkchen Ruhe sandte und mich vor dieser Tat schützte.
Zum Glück erwies sich dieses Schuppenwesen als reichlich dämliches Vieh, was aber- trotz aller gebotenen Vorsicht – friedlich zu sein schien.
Aber ich ließ mich zu sehr durch die Weltlichkeit ablenken und verhielt mich, wie ich es bei anderen nur ungern sehen würde; ich respektierte dieses Wesen nicht und erfreute mich an seiner Dämlichkeit, Gras und Rinde fressen zu wollen. Dass es sich um eine Tza-Geweihte handelte, wie die Wirtin sagte, drang nicht von meinen Ohren in mein Hirn vor.
Auch klingen mir noch die Worte der Wirtin im Ohr, dass ich die Speisen und Getränke nicht gesegnet hatte, hier inmitten der Wildnis, wo Reisende dieser Stärke vielleicht bedürfen.
An meinem Verhalten hätte mich im Gasthaus wohl niemand als Geweihten der Peraine erkannt.
Der Dienst an ihr besteht nicht aus einer großen Tat, sondern an der Menge der kleinen gewöhnlichen Taten, die allen Wesen ein Licht in der nicht immer hellen Zeit aufgehen lassen können.
So verließen wir das Gasthaus und zogen weiter und die Begegnung mit der Horde Goblins, denen wir Oger-Gliedmaßen schmackhaft in der Pfanne braten mussten, um ungeschoren weiterwandern zu dürfen, wäre wohl der Höhepunkt dieses Teils der Schilderung unserer Reise gewesen.
Als wir uns einen Rastplatz suchten und wir uns getrennt aufmachten, um Nahrung aufzutreiben, veränderte sich die Wirklichkeit um uns herum allmählich und entwickelte sich zu einem Panoptikum der geistigen Wirrnis.
Mich betraf es, als ich kräutersuchend im Wald herumkreuchte. Zwar bin ich kein Kind des Waldes, aber zehn Schritte geradeaus und wieder zurück bekomme schon hin, ohne mich zu verirren.
Ich latschte jedoch auf einmal von quer nach links und halbschräg wieder im Kreis. Verzweiflung kam in mir auf, bis mich ein Ast aus dem Nichts kommend am Kopf traf und mir die glücklichste Beule meines Lebens verpasste.
Yardonn ersann sich diesen Geck, nachdem er ebenso bemerkte, dass wir in ein magisches Verwirrspiel geraten waren und konnte so die Verbindung zwischen uns wieder herstellen.
Zurück im Lager fanden wir den Rest der Gruppe und eine auseinandergerissene Fee, die den Spaß sich als Kaninchen in der Falle auszugeben mit dem Leben bezahlt hatte.
Garwin hatte ihr kurzen Prozess gemacht, als ihn das eigentlich tote Kaninchen mit leuchtenden Augen plötzlich anschaute. Man kann ihm nicht böse sein. Selbst ich hätte in dem Moment an meinem Verstand gezweifelt und welche Reaktion sollte man von einem einfach gestrickten Söldner verlangen, als den Versuch etwas eigentlich vermutetes Totes eben nochmal zu töten.
Yardonn schlug vor das kleine Ding mit einem Grabsegen zu bestatten. (Schon wieder musste man mich an eine Pflicht erinnern!)
Ich tat wie geheißen und gab mir besondere Mühe und wir wurden Zeugen eines nur in Mythen beschriebenen Ereignisses: Golgari , der Sendbote Borons, der Seelenrabe selbst stieg vom Himmel herab und nahm die Seele der Fee mit sich.
Ob dies nun Wirklichkeit war oder auch nur ein Zauber…?
Was danach folgte, mag ich nicht niederschreiben. Kurz nur: Wir wanderten durch eine Welt, die nichts mit der uns bekannten zu tun hatte. Die Zeit ließ sich kaum empfinden, Gefährten veränderten sich körperlich und um wenigstens irgendein Ergebnis zu erzielen, unternahmen wir etliche seltsam anmutende Versuche, für die man selbst kleine Kinder der Albernheit schilt.
Am Ende landeten wir auf einer riesigen Seerosenblüte in einem riesigen Gewässer, an der ein Fisch zerrte oder sie antrieb. Aber was hier auch sein mag, hier ist Wasser! Zuviel Wasser! Viel zuviel Wasser! Und was ich noch dachte, um mir den Gedanken an das Wasser aus dem Kopf zu nehmen, war, dass ich dem Wurm hätte folgen sollen. Er hat ein Loch gegraben, für uns wäre es eine Höhle gewesen. Ein Zwerg und eine Höhle; tausendmal besser als endloses Wasser!
Peraine scheint weit weg zu sein. Es mag verzerrte Wirklichkeiten geben, in denen selbst die Götter keine Macht haben. Yardonn meinte, dies sei eine Wünsch-Dir-Was-Welt. Wo Peraine abwesend ist, gibt es keine Wünsche mehr.

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Wildniss und Wünsch dir Was
So es ging also wieder in die Wildniss...

Puh ist das anstrengend so auf Wegen zu reisen. Überall könnte ein Hinterhalt liegen…
Aber wenn man vorran kommen will, kann man nicht mehr bei jeder Wegbiegung oder jeder Reisegruppe auf dem Weg in Panik verfallen. Nach Fehlalarmen und resultierender beinahe – Kampfhandlung mit einer eigentlich friedlichen Reisegruppe musste ich meine Parnoia dann mal ignorieren und wir reisten einfach als “Wandelnde Zielscheiben” auf dem Weg. Dank eines kurz bein und Atmigen Zwerges erreichten wir ein Gasthaus erst bei Einbruch der Dunkelheit. Interessante Gestalten dadrin. Ein viel zu “schicker” Ork mit komischen Reisegewohnheiten, ein falschspielender Mensch, eine minimal nervige Echse die angeblich eine Tsa-Geweihte ist, und Reisende für Andergast und Nostria (Spione??) fielen besonders auf.
Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich ging schlafen…
Morgens ging es nach einem Frühstück dann weiter.
An einer Wegkreuzung entschieden wir und gegen einen von eine geheimen Norbaden-Zeichen als gefährlich gekennzeichnten großen Weg und nahmen einen Trampelpfad firunwärts.
Ein relativ frischer zerrissener Bär und viele ältere Reste von Mahlzeiten zeigten mir direkt das ein Oger in der nähe war. Und der Oger lief vor und auf dem Trampelpfad (den Spuren nach zu Urteilen…). Außerdem fanden wir noch kleinere Spuren auf dem Pfad. In der Nach “fanden” wir dann einen große Anzahl Goblins, die schon den Oger erlegt hatten, und sich nun für uns interessierten. Es wurde eine Anstengende Nacht, in der wir den Oger für die Goblins in der Pfanne brieten, bis sie schließlich die Pfanne als Zoll akzeptierten…. Ähm… ja… belassen wir es dabei.
Ein wenig übernächtigt zogen wir weiter und fanden zur Mittagszeit einen guten Platz zum rasten.
Wir teilten uns auf, Garwin ging fallenstellen, der Zwerg Kräutersuchen und Fala jagen. Beowulf und ich bewachten das Lager. Irgendwann hörten wir Fala`s Hilfeschreie und halfen ihr gegen ein ausgewachsenes Wildschwein, das uns aber leider entkam. Fala war nur leicht verletzt. Im Lager zurück stellten wir fest, das der Zwerg noch immer fehlt.
So ging ich den Zwerg suchen.Und nun wurde es komisch. Seine Spuren zeugten von wildem Umhergetapse, als ob er völlig orientierunglos gewesen sei. So kannte ich den Zwerg garnicht. Und als ich ihn rief, konnte ich ihn ganz in der Nähe hören, aber nicht sehen! Ein tasten mit einer kleinen Reichweitenverlängerung brachte dem Zwerg eine Beule ein und wir konnten uns sehen. Außerdem hörte ich ein Lachen eines weiblichen Wesens, das der Zwerg wohl nicht vernahm. Verdammt, ich wittere magie ähnliches Zeug. Da es mittlerweile schon Dunkel wurde, und ich den Rückweg erstmal nicht finden konnte (meine Fackel lag im Lager….), und es auch noch anfing zu Regnen improvisierte ich einen Unterstand und wir übernachteten im Wald.
Am Morgen fanden wir leicht ins Lager zurück.
Ich wurde stuzig, als ich nach 2 ausgefallenen Mahlzeiten noch keinen Hunger verspürte. Als ich mir vorsichtig in den Arm schnitt, konnte ich kein Blut sehen. Und Fala`s leichte Verletzung war auch nicht zu sehen oder spüren.
Von Garwin erfuhren wir, das uns zwischenzeitlich “Sumo`s Diener” gewarnt hatte, das dies sein Wald sein, und das der Wald entscheiden würde, ob er uns passieren lassen würde.
Garwin erzählte außerdem, dass er einem Kaninchen den Kopf abgerissen hatte, dass sich darauf hin in ein winziges weibliche Wesen mit Flügeln verwandelte (eine Fee?). Ich hatte sofort ein ungutes Gefühl dabei und sorgte fur eine anständige Bestattung. Und tatsächlich kam sogar Golgari persönlich, um das tote Wesen ab zu hohlen.
Dann reisten wir weiter, um diese unnatürliche Zustandsebene zu verlassen. Nur hatten wir keine Ahnung wie.
Garwin sprach füxisch mit einem Fuchs, der Ihm absurderweise tatsächlich in dieser Sprache antwortete, aber nicht Garethi sprach. Die Antworten ergaben für mich keinen richtigen Sinn, aber es ging um einen König, der einen Krone trägt, und Geschenke an den König die Wünsche wären.
So fingen wir an, und Dinge zu wünschen. Bis auf Fala`s Wunsch nach einer Bratpfanne ging nichts in Erfüllung. Ich suchte und fand Seltsame Bäume, wir fanden eine unendlich weite Ebene, in der en abgerissener Grasshalm sofort vetrocknete und die anderen mich als Mörder beschimpften. Wir gingen immer weiter, Beowulf verwandelt sich stück für Stück in etwas Katzenähnliches, ich bekamm Blätter auf dem Kopf und wurde blau, schließlich verschwand meine Narbe. Je weiter wir gingen, desto kleiner wurden wir im Vergleich zu den Grashalmen. Fala konnte schließlich ihre Beine nicht mehr auf dem Weg bewegen, die Zeit verging schnell, und Wasser tropfte manchmal wagerecht aus einem Loch in meiner improvisierten Wasseruhr. Verzweiflung machte sich breit. So sollte es nicht Enden! Verzweifelt wünschte ich mich zum vermeintlichen Anfang dieser Geschichte und fand mich augenblich am ersten Lagerplatz wieder, aber offensichtlich immer noch in dieser komischen Ebene. So kehrte ich rein per Willenskraft zu den Gefährten zurück. Fala versuchte erfolgreich zu schweben… Wir waren im Wünsch dir was – Land. Nach einigen Fehlschlägen wünschten wir uns zum König… und landeten auf einer riesigen (oder waren wir nur Klein…) Seerose in einem leicht Salzigen “unendlichen” Gewässer.. Schließlich stellte ich bei einem schmerzhaften Versuch fest, das unter der “Seerose” ein riesiger Fisch schwamm und die Seerose offensichtlich mit hohem Tempo mit sich zog.
Ich glaube, wir haben den König gefunden.
Und langsam dämmert mir, das das “wünsch dir was – Land” vielleicht ungeahnte Möglichkeiten bietet… woimmer wir auch tatsächlich sein mögen.

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firunwärts
die Globule der Feen

Durch ein Frevel an den Geschöpfen der Tsa gelangten die Helden unfreiwillig in deren Welt um Buße zu tun ….

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Reisevorbereitungen, Ausrüstung
In die Wildniss

Liebe Mitreisenden,
Jardonn wird euch bei der Reise in die Orklande begleiten.
Es geht nun in die Wildnis. Es muss euch klar sein, dass es nun nicht wie in der Stadt (Jardonn spuckt auf den Boden) läuft. Wir werden nun nicht täglich einen Markt haben, wo wir Dinge kaufen können. Wir werden die wichtigen Dinge dabei haben müssen, und wir werden unser Essen aus der Natur beschaffen müssen. Ohne Packtier werden wir kaum mehr Essen als für wenige Tage mitführen können.
Belastet euch nicht mit allzuviel Tand, wir müssen alles selber schleppen müssen. Und Beweglichkeit kann überlebenswichtig sein. Es gibt viele Dinge da draußen, dennen wir aus dem Weg gehen müssen, bzw. Bei dennen es sich nicht lohnt, unsere Kräfte und Recourcen in Sinnlosen Kämpfen zu verschwenden.
Die Natur bietet eigentlich alles, was wir brauchen, aber wenn wir reisen werden wir nicht jeden Abend die Zeit haben, alles aus der Natur zu beschaffen.
Stell euch auch auf schlechtes Wetter ein. Es ist Winter. Kälte wir immer ein Problem sein, evtl. Zusätzlich Regen oder Schnee.
Warme Kleidung ist Überlebenswichtig, trocken zu bleiben aber auch, bei tag und bei Nacht!
Besonders beim Nachtlager wird das wichtig sein, damit wir möglichst immer gut erhohlt in den neuen Tag starten können.
Jardonn belastet sich mit warmer Kleidung gegen die Kälte und einem Kaputzenumhang aus Wachstuch gegen Nässe. Für die Nacht habe ich einen Schlafsack.
Leider sind Zeltplanen oder gar ein Zelt viel zu schwer, um es ohne ein Packtier mit zu schleppen. Denkt bitte daran, was wir machen sollen, sollten wir mal bei Regen lagern müssen. Ich werde in dem Fall meine Kaputzenumhang als Zelt improvisieren. Jeder sollte etwas entprechendes dabei haben. Stangen lassen sich in der Natur fast überall finden, aber denkt an entsprechende Werkzeuge, zumindest ein Messer, aber wir sollten auch mehr als eine Axt dabei haben. Meine Streitaxt ist zwar nicht das perfekte Werkzeug, aber es sollte gehen. Es wäre aber gut, wenn noch mindestens einer eine halbwegs taugliche Axt dabei hätte. Ich habe auch einen Schleifstein, so was wir die Schneiden nachschärfen können. Nähzeug ist auch sehr nützlich, um Dinge zu improvisieren.
Zur Nahrungbeschaffung können wir Jagen (Pirsch oder Ansitzjagt), Fallenstellen oder Angeln. Auch bietet die Natur ein reichhaltiges Angebot an Pflanzen, sei es nun für die Gesundheit oder als Nahrung. Überlegt euch, welche Fähigkeiten Ihr in dieser Hinsicht habt, und nehmt das notwendige mit. Ich werde sicherlich einiges an Nahrung beschaffen können, aber es ist durchaus Sinnvoll, das jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten mithilft. Ich habe natürlich meinen Kurzbogen für die Jagt, zusätzlich aber auch Angelzeug und Kleinigkeiten zum Fallenstellen (Lederschnüre).
Bitte denkt daran, nur das aus der Natur zu nehmen, was ihr braucht. So müssen Fallen auch wieder abgebaut werden, wenn wir weiterziehen, es wäre nicht im Sinne von Sumo Tiere Sinnlos verenden zu lassen.
Dann muss das Essen auch zubereitet werden. Kochsachen sind aber schwer und sperrige. Als Reisegruppe wären 1-2 Kochtöpf und evtl. Eine Pfanne sicherlich ausreichend. Ich schleppe maximal einen Topf mit mit mir rum. Dazu eine Schale zum Essen und ein Essbesteck.
Manchmal werden wir auch bei Nacht noch aktiv sein müssen. Eine Lampe wäre sicher schön, ist aber sperrig uns schwer. Ich habe eine Öl-Fackel ( und etwas Öl) und ein paar Kerzen dabei. Das ist schon recht viel, evtl. Muss sich nicht jeder mit so viel Zeug abschleppen. Aber jeder sollte in der Lage sein, Feuer zu machen, bitte denkt an Feuerstein und Stahl und Zunder. Dazu werden wir auch immer ein bisschen trockenes Anmachholz mitnehmen müssen, bei Regen ist es sonst sehr schwer, ein Feuer in Ganz zu bringen, ohne eine meilenweit zu sehende Rauchfahne zu erzeugen.
Denkt bitte auch an die Gesundheit, wer damit umgehen kann, sollte Kräuter und/oder Verbände mithaben. Auch etwas zum Reinigen von Wunden ist immer gut, eine entzündete Wunde ist eine schlimme Sache und kann zu üblen Krankheiten führen.
Bitte denkt auch an entsprechende Taschen, Rucksäcke und Möglichkeiten, die Waffen bequem zu tragen, wir werden sehr viel laufen. Ich trage die wichtigen Dinge (Nähzeug, Feuerstein und Zunder, Verbände) immer bei mir in Gürteltaschen, während ich die “unwichtigeren” Sachen im Rucksack trage.
Vergesst auch nicht Wasserbehälter. Ich habe sowohl einen Wasserschlauch (meist über der Schulter), als auch eine Feldflasche immer am Gürtel. Wasser ist überlebenswichtig! Besonders wenn es sehr kalt wird, ist ein kleiner Wasservorrat dicht am Körper unerläßlich, Eis kann man nicht trinken!
Wir müssen uns noch absprechen, wer welche Dinge mitnimmt, die nicht jeder haben muss, und evtl. Noch ein paar Dinge auf dem Markt besorgen!

Macht euch aber auch nicht zu viele Sorgen, Sumo gibt dennen, die den entsprechenden Respekt zeigen alles was sie brauchen. Ich kann alles was uns fehlt irgendwie improvisieren, solange wir uns im Wald befinden, das ist mein Revier. Allerdings kostet das Zeit, und evtl. Haben wir nicht immer die Zeit, bzw. Wollen sie sinnvoller nutzen.

Jardonn, in einer Ansprache an die Gruppe

Zusammenfassung Inventar:
Warme Kleidung, Kaputzenumhang aus Wachstuch
Feuerstein, Stahl, Zunderdose, Ölfackel, Öl, Kerzen
Kochtopf, Schale, Essbesteck
Wasserschlauch, Feldflasche
Messer, (Streit-) Axt, Nähzeug, Lederahle, Angelhaken und Schnur
Schnüre (Fallenstellen, Ausrüstungsbefestigung, diverses!)
Verbände, Heilkräuter.

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Jardonn und sein Langbogen.
Erinnerungen an den Elfenbogen

Ich fühle den Langbogen in meiner Hand. Eine Erinnerung steigt hoch. Jardonn mit seinem Elfenbogen. Ja, sein Elfenbogen, obwohl er kein Elf ist. In meiner Jugend war ich gut mit einem Elfenjungen befreundet. Tja, irgendwie muss ich schon damals ein Aussenseiter gewesen sein. Aber der Junge war echt nett. Er fertigte sogar für mich eine Bogen an. Meinen Elfenbogen. Klar, ich war ein Mensch, und irgendwie passte der Bogen nicht. Ich musste damit kämpfen, und hatte immer Probleme mit der Zielgenauigkeit. Aber obwohl er himmlisch leicht zu spannen war, flogen die Pfeile “unendlich” weit und mit so viel Kraft. Klar, so ein Kurzbogen war ähnlich zu schießen, und auch auf kurze Distanz viel Präziser. Aber die Pfeile fliegen von so einem Teil wie in Zeitlupe!
Mein Elfenbogen… Die Sache läßt mich nicht loss. Der Langbogen kann wohl ähnlich gut schießen, aber momentan noch nicht mit mir. Es scheint, als müsste ich einen Baumstamm bewegen, nicht einen Bogen. So schwer zu ziehen. Und habe ich es geschaft, habe ich grosse Probleme nicht zu sehr vor Anstrengung zu zittern. Verdammt, wie machen die Elfen das nur. Aber der Elfenbogen ist weg. Da kann ich nichts machen. Verdammte Orks, erst meine Eltern, dann auch noch der Bogen. Hass lodert in mir auf. Oh ja, wir ziehen in die Orkenlande. Ich besehne den Langbogen. Ich versuche den Bogen zu spannen. Mein Arm tut weh. Ich denke an meine Eltern. Wut verleiht mir neue Kraft. Neue Kraft durchströmt meine Muskeln, ich ziehe die Sehne bis an die Wange, dann lasse ich vorsichtig die Sehne wieder vorgleiten. Und wieder, und wieder. Ich stelle mir vor, wie nach jedem Spannen ein Pfeil die Sehne verläßt, und im Körper eines der Besatzers landet.
Schweiß bildet sich auf meiner Stirn.
Beim Zurücklassen gleitet mir fast die Sehne aus der überlasteten Hand. Ich muss vorsichtiger sein, ich darf den Bogen nicht verlieren… nicht noch einen!
Ich lege den Bogen vor mich und knie nieder.
Firun gib mir Kraft.
Firun leite meinen Weg, dieses Übel aus der Welt zu tilgen.
Firun gib mir Kraft.
Ich nehme den Bogen wieder auf.
Meine Muskeln protestieren, ich bekommen den Bogen gerade mal halb gespannt.
Ich denke an meine Eltern. Doch diesmal gibt es mir keine Kraft.
Eine Träne bildet sich unter dem Auge.
Ich lasse die Sehne zurückgleiten und entferne sie vom Bogen.
Ich sinke auf mein Nachtlager.
Firun gib mir Kraft.
Nocheinmal quälen mich die schrecklichen Bilder, dann sinke ich in den Schlaf, den Bogen fest umklammert.

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Planlos in und um Andergast
Wie es unten drunter und drüber ging...

Nachdem Gundel von Straub erledigt war, und auch “sein” Dämon in die Niederhölle zurückgetrieben wurde, lagerten wir einigen Stunden von Andergast entfernt.
Es war eine unruhige Nacht. Nachdem ein Waldschrat uns alle erledigt hatte, wachte ich unverletzt auf. Nur ein böser Traum. Nur das wir alle (außer der Bannstrahlerin) den selben Traum “gelebt” hatten. Sehr seltsam. Kein normaler Traum. Als uns dann tatsächlich ein Waldschrat näherte, nahmen wir die Beine in die Hand und flüchteten in aller Frühe des 24. erfolgreich Richtung Andergast. Ich übergab den schwarzen, immer noch warmen Dolch Gundels der Bannstrahlerin und wir erreichten Andergast, dass gerade von ungewöhnlich vielen Schraten angegriffen wurde. Auf der Suche nach Hyliafeuer fanden wir neben diversen Kleinigkeiten auch einen gefährlich verwandelten Alchimisten, ein böses Wesen mit Klauen. Dieses entkam aber mit einem getöteten anderen Alchimisten, nachdem es Beowulf fast getötet hatte. Schließlich entdeckten wir ein Labor, in dem offensichtlich auch kleinere Mengen Hyliafeuer hergestellt worden waren. Aber nirgendwo eine Spur von den gewaltigen Mengen, mit dennen man Andergast vorher verteidigt hatte. Außerdem entdeckten wir am Ende eines Ganges der bis außerhalt der Stadtmauern führte eine eiserne Kammer. Deren Wände waren heiß, in der Mitte schwebte ein Schatten und eine extrem kalte bläuliche Flamme (Erinnerungen an das Feuer das Mariselle verschlungen hatte kammen hoch!) über einen geschwungenen Holzstab. Unter dem Stab stand ein Krug, in dem eine schwarze Flüssigkeit aufgefangen wurde. Die Kammer, bzw. der Gang dorhin war von oben wütenden Angriffen der Waldschrate ausgesetzt. Es gelang mir den Holzstab aus der Anordnung zu schießen. In einer todemutigen Aktion bemächtigte sich Volkenkratz des Stabes und schlug nach der Flamme, die daraufhin in den Stab gesogen wurde. Ich schnappte mir den Krug mit der schwarzen Flüssigkeit. Die Angriffe der Schrate wurden immer heftiger. Wir alle flüchteten zurück Richtung Stadt, doch es war offensichtlich, das die Schrate uns folgten. So ließen wir den Stab (der wohl in irgendeiner Form mit Peraine verbunden war) zurück. Hinter uns stürzte der Tunnel ein, aber die Schrat folgten uns nicht mehr.
Oben fanden wir Tod und Verwüstung, aber die Schrate griffen nicht mehr an. Viele Städter, unter ihnen Wentzelslaus waren gefallen, und die Bannstrahlerin sah doch etwas mitgenommen aus. Zusammen mit Volkenkratz wirkte die Bannstrahlerin etwas auf den Krug, die Masse brodelte darauf hin und wurde von der Bannstrahlerin versiegelt. Wir verweilten noch etwas in der Stadt, die meisten regenerierten ihre geschundenen Körper, während ich mich auf das Bogentunier vorbereitete.
Außerdem ergänzten wir aus der Stadtkasse unsere Ausrüstung und Vorräte in vorbereitung auf die Reise Richtung Orkenland.
Ich gewann das Bogentunier am 30. des Monats Hesinde, war mir neben einem Langbogen auch die Verpflichtung einbrachte, nach Ende der Expidition Richtung Orkland in der Andergaster Armee zu dienen. Aber das ist ein Problem für später! Erst mal muss ich den Langbogen in den Griff bekommen, der doch sehr viel Kraft benötigt.In Kürze werden wir wohl gegen das Orkland ziehen. Zu Fuss, den Reittiere sind extrem rar in Andergast. Karten für den Reiseweg waren auch nicht zu bekommen.So werden wir wohl auch “planlos” gen das Orkenland ziehen. Ich fiebere den Aufbruch entgegen.
Endlich, der Morgen des 1. Firun (welch ein gutes Omen) bricht an, und wir ziehen los.

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Alles nach Plan

Xernos Wernigtor grinst zufrieden und hebt langsam den Blick aus den Buch auf seinem Tisch.
Ja echte Helden habe ich da es war nur ein kleiner Rückschlag endlich Gundel loszuwerden und die anderen Schachfiguren zu opfern, soll der kleine Monarch noch eine Generation im Amt sein.
Der Käfigteil muß wieder beschafft werden von den Schraten das übernehmen die neuen Oger murmelt er halblaut vielleicht auch einige Abgänger der Akademie.
Er schaut gierig auf Tristania und du meine Beste wirst mir noch eine Weile gefügig sein
Entschuldigt Eure Eminenz Wernigtor der Adept blickt verstört auf die halbnackten Akadmieleiter und die Adepta Maga ich …oh
Narrr Xernos murmelt eine schnelle Beschwörung und wildem Zucken geht der Adept zu Boden seine Augen werden glasig, als sein Gest entweicht trifft sein leerer Blick den Tristanias nur das ihre Augen nicht glasig sind und tief in ihrem Inneren blankes Entsetzen wilder Raserei und tauber Wut weicht.

Wo waren wir seine Gedanken schweifen erneut ab, erst werden sie mir den Käfigteil samt Auge zurückbringen, den der Irre Gundel den Schamanen überlassen hat für diesen falschen Frieden, und dann wenn mein Meister zurück ist, mache ich mich auf die Suche nach ihrem Bruder, danach sind seine Gedanken wieder gänzlich fokusiert ……
hämisches Gelächter dringt aus den leeren Hallen des Kampfseminars als die Helden am 1. Firun in die Kälte des Norden aufbrechen … ohne Tristania

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