Alverans Pforten

Erfolgreich im Orkland angekommen.

Kommt der Prophet nicht zum Berg, muss der Berg zum Prophet kommen…

Noch schwer angeschlagen beschließen wir zügig gen Andergast zu reisen und die echsenhafte Tza-Geweihte mit zu nehmen. Der versuch eine Trage zu bauen endet mal wieder in einem Feenaufstand, weil Bäumeschlagen hier nicht wirklich gut gefunden wird. Verdammt, ein Wald liefert Baumaterial und Nahrung. Punkt… Verdammter Feenwald… nichts wie weg.
Ein zugelaufenes Pferd, von dessen Besitzer nur noch ein Fuß übrig war, hilft uns weiter.
So erreichen wir wieder die Weggabelung. Diese ist mit neuen Hinweisschildern in einer uns unbekannten Schrift ausgestattet. Wir beschließen zu lagern, und wenden uns Effertwärts dem Fluss zu. Dort finden wir eine Siedlung von 3 Orkweibchen mit Kindern. Diese scheinen aber einen einen Einfluss von mehr oder weniger menschlicher Blutlinie zu entspringen.
Die Weibchen erzählen uns von „dem Großen“, der Nachts kommt, Essen bringt und „Männer“ mitnimmt. Panik breitet sich aus vor dem Oger, der da wohl kommen wird. Es herrscht ziemlicher Hunger hier, während ich ein paar Erkundigungen einhohle ist es schon verwertet… Naja, mit unserer Jagtbeute zusammen wird man hier einigermassen satt. Allerdings mussten wir lernen, niemals den Zwerg in so einer Situation kochen zu lassen, davon etwas zurück zu halten im Angesicht vieler hungriger Mäuler war ihm wohl nicht möglich… Argh… sind doch nur Orks… naja, verdammt, nicht nur…
Wir schreiben das Jahr 7 nach der Eroberung… EROBERUNG… nun ist nicht nur das Svelltal zu befreien, sondern auch dieser Landstrich. Wir reimen uns zusammen, das wohl der Leiter der Magierakademie (Xernos Vernitor) zusammen mit einem grossen Kriegsheer der Ork gewaltige Eroberungen gemacht hat. Verdammte Magier, machtgeiles Gesindel, noch nicht mal ihrer Rasse treu.
Es ist zum Weinen. Wir wollten ins Orkland, und nun sind wir im Orkland. Es kam zu uns.
Wie praktisch…
Aber man war überhaupt nicht Feindselig, und wir bekammen auch eine leere Hütte. Irgendwie verdichtete sich bei mir das Gefühl, das es kein Oger ist, der bei Nacht dann kommt.
Schließlich stellte sich der Große als ein kräftig gewachsener Ork (auch mit Menschlichem Blut…) herraus, und das Dorf als eins seiner Harmesdörfer (bis zu 10 Weibchen sind Stadthaft, unserer hat noch mindestens ein anderes Dorf einen Tag Effertwärts). Eine gemeinsame Jagt mit Kirrkusch brachte weitere Erkenntnisse über die Kultur dieser Mischlinge. Starke Kinder werden für ein Mannabarkeitsritual Effertwärts fortgeschickt… Schwache auch, wenn die Kinderpopulation zu hoch ist.
Kirrkusch behauptet, das das Menschenblut in Ihnen „magisches“ Blut ist, und das die starken damit sogar Oger besiegen, und das das Dorf wegen einem vergrabenen Ogerknochen sicher ist.
Allerdings wird Volkenkratz zusehends müder, kann schon die Tza-Geweihte wegen Einschlafen nicht mehr schützen, die von einem Orkkind am Schwanz angeknabbert wird.
Nebenbei stellt sich herraus, das sich Beowulf nur im Mondlicht verwandelt, bleibt er z.B. in einer Hütte, bleibt er Thorwaler.
Am Abend verläßt Kirrkusch dieses Dorf wieder, wir auch am nächsten Morgen, um den Zwerg aus dem offenbar unheilvollen Einfluss (anti-Oger Zauber???) zu bringen. Die Tza-Geweihte auf einer Trage, den Zwerg gestütz/ geschleift von 2 anderen.
Zuerst zurück zur Kreuzung, dann weiter den weg richtung Andergast (was die Orks wohl nun Ansast nennen…).
Nach einiger Zeit macht der Weg Biegungen, die uns unbekannt vorkommen. Als wir ihnen Folgen, melden sich versteckte Sinne. Wir stellen fest, das wir im Wald sind, nicht auf dem Weg, sehen aber den Weg. Und Spinnweben bedecken unsere Körper ein bisschen. Wir tasten uns zum Weg zurück, und gehen durch den „gewachesenen“ Wald. Irgendwann verschwindet die Illusion, und wir gehen wieder auf dem Weg auf dem Weg… ähm…
Als es Zeit wird zu lagern finden wir einen Platz wo wir hoffen Beowulf vom Mond fern zu halten, sammeln etwas Feuerholz und bauen Fallen um unser Lager. Es hätte mich noch misstrauischer machen sollen… Verdammt. Garwins fallen waren leer aber ausgelößt, kein Tiere bei meiner Ansitzjagt zu sehen, nur etwas schnelles am Rande des Wahrnehmungsbereiches. Wir hätten fliehen sollen… naja, man lernt…
In der Nacht überfielen uns dann mehr als 2 Dutzend Spinnen. Und wer jetzt sagt „einfach zertreten“, nun, der hat nicht meine Schuhgröße… die Spinnenkörper ca. 1 Schritt im Durchmesser. Es war ein hoffnungsloses Gemetzel. Pfeil um Pfeil schoß ich in die Menge, Bolzen von Falla kamen dazu. Doch die Spinnemasse zeigte sich unbeindruckt, und versuchte einen riesigen Cocon um uns zu weben. Schließlich fiel Mondlicht auf Beowulf und die Werkatze sprang vor, um mit den Spinnen zu „spielen“. Er zerstörte einen Teil des Cocons, hinterließ eine Spur von toten Spinnen, wurde aber schließlich von der Übermacht besiegt und in deren Bau geschleppt. Der Rest von uns sah nicht wirklich gut gegen die Biester aus, die auch zum Teil taktisch geschickt von oben angriffen, so das wir nicht zu Beowulf vordringen konnten. Garwin leistete seine Teil bravorös, aber es waren einfach zu viele, und die Biester sind verdammt zäh. Falla und Volkenkratz kämpften im Rahmen ihrer Möglichkeiten, konnten aber nur sehr wenig ausrichten. Als die Pfeile stark zur Neige gingen, griff ich zur Axt… nur um nach wenigen Schlägen mit einem Kapitalen Patzer in der Verteidigung fast getötet zu werden. Volkenkratz brauchte mich zwar einigermassen auf die Beine, aber ich sollte ich nicht mehr treffen lassen… was bei meiner nur auf Angriff ausgelegten Nahkampffähigkeit nicht wirklich realistisch ist.
Doch schließlich verschwanden die restlichen Spinnen, und wir folgten der Spur von Beowulf bis zum unterirdischen Bau der Spinnen.
Wir hohlten schließlich alle Gefährten, die Geweihte und Ausrüstung und versammelten uns vor dem Spinnenbau. Ich bin fast am Ende und habe 8 Pfeile im Köcher. Auch Garwin ist merklich angeschlagen. Volkenkratz geht es noch am besten, aber er fühlt momentan keine göttliche Kraft in sich. Falla hatte wohl auch schon bessere Tage.
So stehen wir da, eine kleine, nur knapp mit dem Leben davon gekommene erschöpfte Reisegruppe.
Wie sollen wir Beowulf da retten. Es würde unser Untergang sein.
Was sind unsere Möglichkeiten? Wir müssten schlafen, Wunden lecken und Pfeile und Bolzen ergängen. Doch woher sollen wir diese Zeit nehmen.
Ich weiß es nicht. Wir können da jetzt nicht rein, und doch müssen wir…
Das ist Selbstmord. Das nützt auch keinem….
Was sollen wir nur tun?

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Musikempfehlung:
Nightwish – the end of all hope

Erfolgreich im Orkland angekommen.
 

und danach: Dead to the world….

Erfolgreich im Orkland angekommen.
Yardonn

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