Garwin Sator

der Söldner

Description:

Garwin Sator ist ein Mensch von 89 Fingern (178 cm) Größe und 77 Stein (kg) Gewicht. Er hat braune Augen, kurze schwarze Haare und einen Schnurrbart.

Garwin trägt bevorzugt eine vollständige Lederrüstung , die “etwas her macht” (Helm, Torso, Schulterstücke, Armschienen, Oberschenkelschienen und Beinschienen sowe dazu passende Lederstiefel).
Als Bewaffnung sind ihm Schild und Schwert am Liebsten. Als Fernkampfwaffen benutzt er gerne Wurfmesser.

Derzeit ist Garwin vollständig ausgerüstet, wenn auch so manches etwas vergammelt wirkt und ein Wurfmesser fehlt:
- Lederrüstung (s.o.)
- Großes Lederschild
- Breitschwert in Scheide an Schwertgürtel (links)
- 9 (normal 10) Wurfmesser an Schultergurt (über linke Schulter)
- Feldflasche aus Bronze an Schwertgürtel (rechts)
- 2 kleine Gürteltaschen (an Schwertgürtel hinten rechts und hinten links)
- Geldbeutel aus Leder an Schwertgürtel (vorne rechts)
- Umhängetasche (links, über rechte Schulter)
- Rucksack aus Leder

Bio:

Garwin wurde als vierter und letzter Sohn eines armen Bauernehepaares (Andros und Edera) geboren.
Das Land auf dem seine Familie lebte, lag im Norden an den Füßen des Gebirges Steineichenwald nördlich von Andergast, einem Königreich das überall als rückständig verschrien ist.
Es war karg und kalt. Die Familie musste oft hungern.

Nach einem tödlichen Unfall der Eltern beschlossen die vier inzwischen halbstarken Brüder (Adalon, Berdan, Fared und Garwin), dieses armselige Bauernleben nicht mehr weiter zu führen.
Anstatt darauf zu warten, irgendwann in naher Zukunft in die Andergaster Armee eingezogen zu werden und 5 Jahre und 5 Tage für Nichts und wieder Nichts das Leben aufs Spiel zu setzen, entschlossen sie sich, lieber ihr Glück als Söldner zu versuchen.
Sie zogen gemeinsam aus in Richtung Nostria, einem Kriegsgebiet in dem es für Söldner immer etwas zu verdienen gibt.
Doch schon bald gab es schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf lohnende oder geeignete Aufträge.
So trennten sie sich, und seine Brüder gingen ihre eigenen Wege, jeder nach seinem eigenen Plan.

Garwin ist der vorsichtige Planer. Mit viel Bedacht wählt er seine Aufträge und Auftraggeber. Das Führen langer Kriege, das Kämpfen in unüberschaubaren Schlachten und das Erstürmen gewaltiger Festungen überlässt er lieber anderen Söldnern. Doppelsold ist für ihn schlechter Sold.
So kommt es, dass er am liebsten kleinere und überschaubare Aufträge annimmt. Der Kampf gegen Räuber, welche oft schlecht gerüstet und ausgebildet, ist für ihn gerade recht. Es liegt ihm der Schutz einer Reisegruppe, die Suche nach Schätzen, das Vertreiben kleinerer Ork-Gruppen und ähnliche Arbeiten.
Mutig und wirkungsvoll, jedoch nicht unnötig unvorsichtig, ist er im Kampf. Schild und Schwert sind sein liebstes Arbeitszeug.

Inzwischen hat Garwin schon viel gesehen. Dümmer hat ihn das nicht gemacht. Aber er spricht nicht gerne über vergangene Kämpfe. Man weiß ja nie genau, wer gerade zuhört und glaubt, einen gefallenen Freund oder Anverwandten rächen zu müssen.
Ausserdem wird Garwin zu unrecht gesucht. Nach einem glücklichen Spiel mit einigen reichen Schnöseln in Engasal behaupteten diese später, Garwin habe sie beim Spiel betrogen und sie so unrechtmäßig um ihr Gold gebracht.
Weiterhin hat ihm ein Feind Rache geschworen. Leutnant Berend von Gere von der Stadtwache von Norddrakenburg war weder erfreut über Garwins Stadtwachen-Witze (zum Beispiel mit der Kennzeichnung von 2 Pferden – Rappe und Schimmel), noch über die demütigenden Tätlichkeiten im darauffolgenden Gerangel.

Durch seine Erfahrungen, hat er gute Grundkenntnisse in Gruppentaktik, obwohl er nie eine Ausbildung erfuhr. Große Kriegsstrategien sind ihm jedoch fremd, so wie ihn Magie und knifflige Rätsel eher verwirren und nerven, denn anspornen.

Durch einen sehr dankbaren Kunden hat Garwin ein einfaches Rezept für einen Heiltrank erhalten und ist grob in dessen Zubereitung eingewiesen worden, ein Privileg, wie ihm der Reisende Kunde beteuerte!

Schon seit Kindheit eher der Göttin Rondra, der Göttin des Kampfes und des Gewitters zugeneigt, wurde Garwins Aufmerksamkeit durch die Anwendung des Khunchomer Kodex in der söldnerischen Praxis auf den Halbgott Kor gerichtet.
Kor, Sohn Rondras und Famerlors, gilt als Gott des Kampfes.
So wählte Garwin, wenn auch ansonsten nicht gerade der inbrünstigste Verehrer der Götterwelt, Kor zu dem Gott den er anruft wenn er auf göttliche Unterstützung hofft.
Außerdem verehrt Garwin den alten Drachen Umbracor, den Zerstörer jener, deren Macht so gewaltig geworden ist, dass sie das Gleichgewicht der Welt stören (in der Tat, wünschte Garwin schon so manchem großen Kriegsherrn Umbracor an den Hals).

Garwin Sator

Alverans Pforten GarwinSator